Nigeria: Banken tragen “eigenes Risiko” für Bitcoin

Danny de Boer

von Danny de Boer

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Danny de Boer

Als Informatiker schaut Danny de Boer kritisch auf die Blockchain-Entwicklung und Kryptographie. Zwischen Komplexität und Hype erklärt er allgemeinverständlich und anwendungsbezogen. Seit 2014 berichtet er für BTC-ECHO aus der Krypto-Szene.

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Quelle: © TR - Fotolia.com

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Die Zentralbank Nigerias hat eine klare Nachricht für inländische Finanzunternehmen und -institutionen: Digitale Währungen – auf eigenes Risiko!

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Danny de Boer

Das Financial Policy and Regulation Department der Zentralbank Nigerias hat ein neues Rundschreiben veröffentlicht, wonach Banken dazu angehalten werden, die Technologie nicht “zu nutzen, sie zu besitzen oder in einer anderen Form zu verwenden”. Das Dokument zitiert Bitcoin, OneCoin (…), Monero und Dogecoin als Beispiele. Die Zentralbank erklärt, dass die Banken diese digitalen Währungen “auf eigenes Risiko” verwenden.

Außerdem hält das Rundschreiben die Banken dazu an, Listen über mögliche Betriebe von digitalen Börsen zu führen. Die Zentralbank wies im besonderen Maße darauf hin, dass die besagten Institutionen sich an die bestehenden Anti-Geldwäsche/Know-Your-Customer-Gesetze halten müssen. Sollte sich daran nicht gehalten werden, so soll das Konto als Konsequenz entzogen werden.

Die Zentralbank äußerte weiterhin:

“Sollten Betreiber digitaler Börsen und ihre Kunden den Regelungen nur unzureichend nachkommen, so sollte die Beziehung zu diesen direkt abgebrochen werden … und jede merkwürdige Transaktion sollte der Nigerianischen Finanzaufsichtsbehörde sofort mitgeteilt werden.”


Diese Veröffentlichung erscheint ein Jahr nach dem Aufruf der Zentralbank zur besseren Regulierung des Bitcoin. Zurzeit zitieren die Beamten das Risiko für Geldwäsche als Hauptmotiv für bessere Regulierung.

Andere Teile der nigerianischen Regierung haben die Technologie in den letzten Tagen stärker untersucht. Anfang der Woche warnte die oberste nigerianische Finanzbehörde lokale Investoren vor dem Kauf von digitalen Währungen. Lokale Radiosendungen zu diesen Themen wären laut der Behörde ein Grund zur Sorge.

Meinung des Autors (Danny):

Der erste Kontakt mit digitalen Währungen brachte bisher immer eine Priese Chaos mit sich. Richtige Kryptowährungen wie Bitcoin, Monero und sogar Dogecoin bringen weniger Gefahren mit sich, als beispielsweise ein Coin (…), der nicht völlig dezentral ist.

Für das Volk bringen digitale Währungen viele Verbesserungen mit sich, doch die nigerianische Zentralbank darf davor nun nicht die Augen verschließen.

BTC-Echo

Englische Originalfassung von Stan Higgins via coindesk


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