New Yorker Finanzbehörde erhält neue Krypto-Abteilung

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New Yorker Finanzbehörde erhält neue Krypto-Abteilung

New York ist eines der Zentren der Finanzwelt. Um diese Stellung auch weiterhin beanspruchen zu können, erhält die Finanzbehörde der Stadt (NYDSF) nun eine neue Abteilung. Diese befasst sich vor allem mit den Herausforderungen der Krypto-Sphäre.

Technologische Innovationen im Finanzsektor verlangen auch von den Regulierungsbehörden neue Antworten. Um dergestalt am Zahn der Zeit zu bleiben, verkündete das New York State Department of Financial Services (NYDFS) die Schaffung einer neuen Abteilung. Mit der Research and Innovation Division (Abteilung für Forschung und Innovation) möchte der DFS dafür Sorge tragen, dass New York auch weiterhin die „Gerichtbarkeit der Wahl für Innovateure“ bleibt. Zum Aufgabenbereich der Abteilung gehört insbesondere auch die Regulierung und Lizenzierung von Unternehmen aus dem FinTech- und Krypto-Bereich.

Das DFS verkündete die geplanten Neuerungen in einer Pressemeldung. Linda. A. Lacewell, die Leiterin der New Yorker Behörde, betonte in ihrem Statement die Notwendigkeit einer derartigen Weiterentwicklung:

Die Regulierungslandschaft für Finanzdienstleistungen muss sich weiterentwickeln und anpassen, da die Innovation in den Bereichen Banken, Versicherungen und Regulierungstechnologien weiterwächst. Mit diesem neuen Arbeitsbereich und diesen Ernennungen positioniert sich die DFS als Regulierungsbehörde der Zukunft, wodurch die Abteilung in der Lage ist, die Verbraucher besser zu schützen, Best Practices zu entwickeln und Marktdaten zu analysieren, um die Position New Yorks als Zentrum für Finanzinnovationen zu stärken.

Zusätzlich zur Kontrolle des Krypto-Sektors, wird die neue Abteilung sich mit neuen technischen Möglichkeiten für den Kunden- und Datenschutz befassen.

Namhafte Verstärkung

Das DFS benennt in der Pressemeldung einige der Führungskader der neuen Abteilung. Ihr Kopf wird demnach Matthew Homer. Der Harvard-Absolvent war zuletzt für das FinTech-Unternehmen Plaid tätig. Zuvor arbeitete er für mehrere US-Behörden. Verstärkung erhält er unter anderem von Olivia Bumgardner, die schon davor als Forschungsleiterin für die New Yorker Finanzbehörde tätig war. In dieser Position leitete sie mehrere Projekte rund um Kryptowährungen und Cybersicherheit.

New Yorker BitLicenses nach wie vor knapp


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Die Bedeutung der DFS für den Krypto-Sektor ergibt sich in erster Linie aus den Unternehmenslizenzen, die von der Behörde vergeben werden. Der Besitz einer sogenannten BitLicense ist notwendig, um Krypto-Geschäfte im Staat New York durchführen zu dürfen. Seit dem Jahr 2015 vergab die Behörde allerdings erst 20 der begehrten Genehmigungen. Zuletzt erhielten sie zwei Tochterunternehmen der Bitcoin-Börse Seed CX.

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