New York Times sagt Fake-News den Kampf an: Hyperledger Fabric soll helfen
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New York Times sagt Fake-News den Kampf an: Hyperledger Fabric soll helfen

Die New York Times setzt in ihrem Kampf gegen Fake-News auf Blockchain-Technologie aus dem Hause Hyperledger. Im Zuge ihrer Pilotinitiative The News Provenance Project will die Zeitung eine dezentrale Plattform für Metadaten von Medieninhalten aufbauen. Mithilfe von Informationen wie Veröffentlichungszeitpunkten oder Originalquellen will man so zunächst die Manipulation von Fotos verhindern. Langfristig soll dies Konsumenten das Vertrauen in seriöse Nachrichten zurückgeben.

Für Medienschaffende weltweit sind sie wohl die beunruhigendste Begleiterscheinung des Internets: Fake-News. Spätestens seit dem US-Wahlkampf 2016, der Beobachtern zufolge unter entscheidendem Einfluss einseitiger, gezielter Fehlinformation vor allem über soziale Netzwerke gestanden haben soll, sind die Manipulationsversuche heute in aller Munde. Doch auch entgegen aller öffentlichen Debatten ebbt der Strom von Verschwörungstheorien, „alternativer Fakten“ und neuerdings sogar gewieft bearbeiteter Bilder oder Videos nicht ab.

Die New York Times, eines der Flaggschiffe des internationalen Journalismus, kämpft seit Jahren an vorderster Front gegen Fake-News. Den Kampf für seriöse Nachrichten unterstützen soll dabei nun auch Blockchain-Technologie.

Im Zuge der jüngsten Initiative der Zeitung, dem The News Provenance Project (TNPP), wollen die New Yorker nun eine Plattform für Medieninhalte aufbauen, auf die die gesamte Nachrichtenindustrie zugreifen soll. Dabei will die Zeitung Metadaten von Veröffentlichungen – also beispielsweise deren Veröffentlichungsdatum – auf Hyperledger-Fabric-Blockchains sichern.


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Künftig sollen so Urheber und Ursprung sowie Kontext von Informationen für Redakteure nachvollziehbar und transparent werden. Konsumenten wiederum will man mit einem Signalsystem garantieren, dass die genutzten Daten über die Plattform geprüft sind. Unterstützung bekommt das Entwicklerteam hierfür vom Software-Riesen IBM.

Aller Hype beiseite bietet die Blockchain Mechanismen zum Austausch von Informationen […], die unserer Meinung nach von entscheidender Bedeutung dafür sind, deren Herkunft zu sichern und aufrechtzuerhalten,

gibt sich die Zeitung vom technischen Rückgrat des Projektes überzeugt.

Zeitung will Bildmanipulation in die Vergangenheit verbannen

Den Anfang geteilter Daten sollen zunächst Bilder und Fotos machen. Diese werden im Internet häufig weiterverwendet und fallen immer wieder Manipulationen anheim. Um gegenüber Konsumenten zu gewährleisten, dass Pressefotos im Original, getreu ihres Inhalts und Nachrichtenwertes verwendet werden, soll das Signalsystem zum Einsatz kommen. Anhand dessen können Nutzer die Echtheit der Bilder unmittelbar feststellen. Wie solche Signale künftig aussehen, lassen die Entwickler bisweilen offen.

Dies ist ein ehrgeiziges Unterfangen. Ein erfolgreiches Ergebnis würde letztendlich die Teilnahme eines Großteils des Medienökosystems erfordern, um sicherzustellen, dass die Lösungen [tatsächlich] für alle Beteiligten funktionieren,

sind sich die Entwickler des notwendigen Ausmaßes ihres Projektes bewusst. Denn nur wenn Bildmaterialien flächendeckend auf der Plattform eingelesen sind, kann deren Echtheit zweifelsfrei gesichert werden. Ob eine solche globale Anstrengung gelingt, ist jedoch durchaus fraglich. Ein wichtiger Schritt wird deshalb dabei vor allem die Beteiligung der großen Nachrichtenagenturen sein, welche Medienhäuser um den Globus mit Bildmaterial versorgen.

Am Projekt Interessierte sind nun aufgerufen, gemeinsam mit den New Yorkern an TNPP zu feilen. Bis Ende 2019 will die Zeitung ein gangbares Proof-of-Concept vorlegen.

Dann soll zumindest technisch klar sein, wie die Blockchain-Technologie und damit die Unveränderlichkeit und Dezentralität von Bildinformationen Nutzergruppen das Vertrauen in Medieninhalte zurückgeben soll. Letztlich seien es schließlich die Konsumenten selbst, die im Mittelpunkt des Projektes stünden. Wenn die Initiative für sie keinen Mehrwert hat, scheitere TNPP, so die New York Times.

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