New Yorker Börse macht Bitcoin für Großinvestoren salonfähig

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Die Muttergesellschaft der New Yorker Börse (NYSE) Intercontinental Exchange (ICE) will Bitcoin für Großinvestoren salonfähig machen. Sie planen eine Online-Börse, bei der Interessierte Bitcoin mit Swap-Kontrakten kaufen können und dabei im Einklang mit den Regularien sind. Ein Versuch, auf den Krypto-Zug aufzuspringen.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Phillip Horch

Das Interesse an Bitcoin, Kryptowährungen und der Blockchain-Technologie wächst stetig. Erst kürzlich näherte sich Goldman Sachs den Kryptowährungen an, indem sie ankündigten, bald Bitcoin-Futures anzubieten. Nun zieht auch die Muttergesellschaft der New York Stock Exchange (NYSE) nach. Die Intercontinental Exchange will Bitcoin bald für Großinvestoren anbieten.

Laut Dokumenten, die der New York Times vorliegen, kamen die Neuigkeiten über die Muttergesellschaft der New Yorker Stock Exchange direkt nach der Ankündigung von Goldman Sachs, künftig Bitcoin-Futures anzubieten.

Mit ihrem (bisher nicht offiziellen) Vorstoß ist die Muttergesellschaft der New Yorker Börse bekanntlich nicht die erste Finanzinstitution, die sich Kryptowährungen annähert. Außer Goldman Sachs haben bereits letztes Jahr die CME und die CBOE Bitcoin-Futures gestartet. Das sahen viele als Indikator für eine Mainstream-Adaption – der Bitcoin-Kurs stieg in kurzer Zeit drastisch an, nur um kurz danach wieder abzufallen – wir berichteten.

Intercontinental Exchange plant Zusammenarbeit mit anderen Institutionen


Im Gegensatz zu den Bitcoin-Futures, bei denen man Kryptowährungen nicht tatsächlich besitzt, sondern lediglich auf den Kurs spekuliert, wird die Situation in New York anders aussehen. Denn hier tritt die Intercontinental Exchange lediglich zwischen Kryptowährung und Käufer – um zu vermitteln. Nach getätigtem Kauf würden die Großinvestoren tatsächlich Bitcoin bekommen. Dazu wolle man laut den Quellen der New York Times künftig mit anderen Finanzinstitutionen zusammenarbeiten, um passende Lösungen anbieten zu können. Um die Transaktionen letztlich zu tätigen, würden dann Swaps, also standardisierte Finanzkontrakte ausgeführt. Die Exchange selbst fungiert dann hauptsächlich als Absicherung. Mithilfe der Swaps soll es daher möglich sein, den Handel besser mit den Bestimmungen der Commodity Futures Trading Commission abzustimmen.

Hier findet eine interessante Annäherung statt. Während Charlie Munger die Involvierung mit Bitcoin noch mit dem Handel mit Baby-Gehirnen vergleicht, stehen andere traditionelle Adressen aus der Finanzwelt offenbar unter Zugzwang. Die Devise lautet: Schnell noch aufspringen, bevor der Krypto-Zug abgefahren ist.

BTC-ECHO


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