New York City Department of Education Mitarbeiter wird aufgrund von Mining am Arbeitsplatz sanktioniert

Alina Ley

von Alina Ley

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Alina Ley

Alina Ley ist seit März 2017 als Autorin bei BTC-ECHO tätig. Nach ihrem BWL-Studium (Bachelor) an der Universität Trier konnte sie berufliche Erfahrungen im Controlling und Business Development sammeln. Anschließend absolvierte sie ihr Masterstudium (Business Administration) in Köln. Im Rahmen ihrer Masterthesis („Erfolgsfaktoren von Kryptowährungen“) erlangte sie umfangreiche Kenntnisse auf dem Gebiet der Krytowährungen und Blockchain-Technologie. Von besonderem Interesse sind die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten sowie der gesellschaftliche Nutzen.

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Ein Mitarbeiter des New York City Department of Education wurde beim Mining am Arbeitsplatz erwischt und daraufhin sanktioniert.

Nach einer kürzlich veröffentlichten Disposition des Conflicts of Interest Board, hat der Department Mitarbeiter Vladimir Ilyayev zugegeben, Bitcoin-Mining im Zeitraum von mehreren Wochen (März und April 2014) betrieben zu haben. Bitcoin-Mining ist ein energieintensiver Prozess, durch den neue Transaktionen zur Blockchain hinzugefügt werden. Ilyayev soll eine Mining-Software installiert haben, die in der Nacht lief, während er gleichzeitig von zuhause aus die Fortschritte überwachte.

Das Dokument enthält Signaturen sowohl von Ilyatev als auch von NYC Education Department Counsel Karen Antoine und vom Interessenkonflikt Vorsitzenden Richard Briffault.

Ilyayev gibt Folgendes zu:

„Ich ließ die Bitcoin-Mining-Software täglich von 18:00 bis 6:00 Uhr auf meinem Arbeitscomputer laufen. Das Ganze ging über einen Zeitraum vom 19. März 2014 bis zum 17. April 2014 und wurde daraufhin von der Division of Instructional and Information Technology untersagt.“

Das Board sanktioniert Ilyayev wegen Verstoßes gegen die Vorschriften der Stadt, die es untersagen, Zeit und Ressourcen der Stadt für finanziellen Gewinn zu nutzen. Als Konsequenz sind vier Tage bezahlten Jahresurlaub, im Gesamtwert von $611, verfallen.

„Außerdem hat das Board beschlossen, nach der Überprüfung vorheriger Fälle des Missbrauchs von Zeit und Ressourcen für gewinnorientierte Aktivitäten, eine zusätzliche Strafe zu verhängen,“ lautet das Statement.

Öffentliche Aufzeichnungen zeigen, dass Ilyayevs Fall nicht der einzige ist, auch weitere Mitarbeiter des New York Department of Education haben ihre Arbeitsmittel für das Bitcoin-Mining ausgenutzt. Laut einem Brief vom April 2015 versuchte auch ein Netzwerkingenieur eine Mining-Software auf seinem Arbeitscomputer zu nutzen. Allerdings gibt es keine Beweise dafür, dass der Ingenieur erfolgreich Bitcoin erhalten hat.
Im Januar wurde gegen einen Mitarbeiter des Federal Reserve Board of Directors eine Geldstrafe von $5.000 und Bewährung verhängt, nachdem er beim Mining auf dem Server der US-Zentralbank erwischt wurde.

BTC-ECHO


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