New coins on the block – WAVES

Dr. Philipp Giese

von Dr. Philipp Giese

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Dr. Philipp Giese

Dr. Philipp Giese arbeitet als Chief Analyst für BTC-ECHO und ist auf die Bereiche Chartanalyse und Technologie spezialisiert. Der promovierte Physiker kann dabei auf jahrelange Berufserfahrung als technologischer Berater zurückgreifen. Zudem ist er zentraler Ansprechpartner im Discord-Channel von BTC-ECHO und pflegt als Speaker und Interviewer den Austausch mit Startups, Entwicklern und Visionären.

Quelle: Waves

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Blockchain to the people – Waves wirbt mit der Blockchain-Plattform für Jedermann. Was hinter der Kryptowährung steckt:

Waves hat sich wie ein Groß der anderen Kryptowährungen entwickelt: Innerhalb von drei Monaten ist der Kurs von 30 US-Cent auf einen Maximalwert von fast 7 US-Dollar gestiegen – eine Steigerung von über 2000 %. Selbst bezüglich Bitcoin ist WAVES immerhin um Faktor 12 angestiegen.

Waves – Plattform und ein Exchange für Blockchain-Token


Waves ist eine Plattform, auf der sich Blockchain-basierte Token entwickeln lassen. Dabei orientiert sich die Kryptowährung stark an NXT, einer etwas älteren Kryptowährung, die seit 2013 schon verschiedene Assets auf der NXT-Blockchain verwaltet.

Durch Gateways, ähnlich wie bei Ripple, können auch Fiatwährungen und andere Kryptowährungen übertragen werden, sodass insgesamt ein dezentraler Exchange entsteht. Wobei hier eine Sache kritisch zu betonen ist: auch wenn es unterschiedliche Gateways gibt wurde hier ein Middle Man geschaffen. Immerhin agiert dieser dann auf einer dezentralen Blockchain, was weit von klassischen finanziellen Institutionen und Ideen Marke “private Blockchain” entfernt ist.

In dem Zusammenhang ist auch zu betonen, dass über Waves unterschiedliche Tokens gegeneinander getauscht werden können. Es sind also nicht nur Wertepaare Token/BTC, Token/Fiat, sondern auch Token/Token möglich, was für Trader gegebenenfalls interessant sein könnte.

Anwendungsfälle für Waves sind neben dem genannten Exchange das Crowdfunding, welches mithilfe von auf der Blockchain generierten Tokens realisiert werden kann. Hier denkt das Projekt etwas weiter: in der aktuellen ICO-Schwemme merken wir, dass gewisse Regulationen gegebenenfalls nicht schlecht wären. Auf der anderen Seite möchte man zu Recht einem dezentralen System die entsprechende Freiheit lassen. Waves möchte deshalb ein dezentrales Repuationssystem schaffen, welches Projekte, die ein Funding erfragen, werten kann.

Unterschiedliche Nodes bei Waves

Wie in verschiedenen anderen Systemen gibt es auch bei Waves Full Nodes. Neben diesen existieren jedoch auch sogenannte Light Nodes. Letztere haben die Blockchain nicht gespeichert. Eine vereinfachte Transaktionsbestätigung soll basierend auf einem aktuellen Snapshot des Netzwerkstatus eine schnelle Verifikation ermöglichen. Der Light Node ist in der Hinsicht mehr als ein Wallet und nicht vollständig von Full Nodes abhängig. Sie ist in Java Script geschrieben und letztlich ein Browser-Plugin.

Das Konsenssystem von Waves ist, wie heutzutage so oft, Proof of Stake. Genauer gesagt handelt es sich um eine Variante namens Leased Proof of Stake. In diesem kann eine Light Node ihren Stake einer Full Node leihen. So entsteht eine Win-Win-Situation, da für beide die Chance besteht, einen Block zu finden und an den Transaktionsgebühren beteiligt zu werden. Für die Light Node ist zusätzlich von Vorteil, dass dieses Geld arbeiten kann, auch wenn die Light Node offline ist.

Wichtig ist hierbei, dass es beim Leihen eines Stakes nicht um eine Balance-Übertragung handelt. Durch diesen Lease wird eher erklärt, welche Full Node einen Großteil der Transaktionsverwaltung übernehmen soll.

Waves als ICO-Plattform

Waves wurde mit Starta und anderen in letzter Zeit mehrfach für ICOs genutzt, was neben der Möglichkeit des Stakens auch den Anstieg des Marktkapitals erklärt: Leute haben WAVES, die Kryptowährung hinter der gleichnamigen Plattform gekauft, um so am ICO teilzunehmen.

Aktuell arbeiten Deloitte und Waves zusammen und wollen den ICO-Markt auf ein solides Fundament stellen. Man darf also gespannt sein, was sich hier noch tut.

Wer sich hier weiter informieren will, sei auf die Webseite, das Whitepaper und die sehr aktive Medium-Seite verwiesen.

BTC-ECHO

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