Neuseelands Nationalbank: „Digitale Währungen könnten das Bargeld ersetzen “.

Mark Preuss

von Mark Preuss

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Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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„Als die Ausgabestelle für Währungsmittel fühlt sich die Nationabank nicht von Bitcoin bedroht, da es als Ware und nicht als eine Währung gesehen wird.“

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

/> kommentierte Digitale Währungen während seiner Rede bei der „Konferenz für Zahlungsmittel
in Neuseelands Auckland.“

„Als die Ausgabestelle für Währungsmittel fühlt sich die Nationabank nicht von Bitcoin bedroht, da es als Ware und nicht als eine Währung gesehen wird.“

Wie folgt äussert sich Governeur Spencer im Bericht optimistisch gegenüber der Zukunft der digitalen Währungen.

„Ich zweifele nicht an der Möglichkeit digitaler Währungen als Ersatz für Geld. Wir sehen einen rasanten Anstieg an Innovation und dem technologischen Fortschritt, sowie den Brüchen zwischen alten Schranken von Banken,Telekommunikation und IT”, so Spencer in seiner Rede.

Spencer sprach auch über die Änderungen der letzten 30 Jahre die sich immer weiter von Zahlungen in Bargeld und Schecks distanzieren. Der Fokus liegt hier nun mehr auf das kontaktlose Online-Zahlungsverfahren wie z.B. NFC. Abgesehen von der Vereinfachung unseres Alltages wies er auch die Gefahren und Risiken hin.

Neuseeland reagiert auf den Wandelnden Finanzmarkt


Eine Veränderung ist auch bei Mobil und Telekommunikation Anbieter spürbar. Die Einführung von Apple-Pay, Google und PayPal ist ein Trend der sich sehr wahrscheinlich fortsetzen wird. Banken die einst die “traditionellen” Anbieter
solcher Dienstleistungen waren, sehen sich immer mehr in Konkurrenz und Kooperationsdruck mit solchen Unternehmen.

Die neuseeländische Nationalbank ist eine dem Bitcoin positiv gegenüber stehende Institution. Sie warnt jedoch Firmen die Zahlungvorgänge abwickeln und sagt sie müssen sich für die Gefahren die aus einem immer komplexer werdenden System enstehen, wappnen.  Zudem müssen sie sich nach den Regulierungen und Gesetzen der jeweiligen Institutionen richten. Neuseeland ist ein Land das auf Kooperation und den technischen Fortschritt dieser Unternehmen baut, mehr als auf zudringliche Forderungen.

Neuseelands Wirtschaftliche Richtlinien

Während in den USA Bundesstaaten wie New York die Richtlinien für Krypto-Währungen immer deutlicher werden, ist Neuseeland der Heritage Foundation zufolge auf Platz Fünf der wirtschaftlich offensten Länder.

Der Standpunkt der Neuseeländischen Nationalbank gepaart mit den wirtschaftlichen Freiheiten bietet daher einen idealen Start für Geschäftsmodelle, die sich rund um Bitcoin und andere Kryptowährungen drehen.

Ebenfalls plant Neuseeland seine erste Bitcoin Konferenz unter den Namen “Bitcoin-south” vom 29-30. November an der Redner wie Andreas Antonopoulus sowie weitere Experten der Digital und Finanzwelt teilnehmen werden.

BTC-Echo


Image Source: Flickr

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