Neuseeländischer Zentralbanker: Bitcoin könnte Bargeld verdrängen

Mark Preuss

von Mark Preuss

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

Bitcoin

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Bascand sagte, dass digitale Währungen wie Bitcoin als alternatives Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel geschaffen wurden und fügte hinzu:

st das Bargeld, wie wir es kennen, ersetzen kann. In einer Rede im Zuge der Royal Numismatic Society in Wellington beschrieb er digitale Währungen als eine “Herausforderung an die Form und die Herkunft” des Geldes. Darüber hinaus erklärte Bascand die Vorteile der digitalen Währungen und ging kurz auf die mehr oder weniger schon bekannten Risiken und Bedenken ein.

Vor- und Nachteile der digitalen Währungen


Bascand sagte, dass digitale Währungen wie Bitcoin als alternatives Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel geschaffen wurden und fügte hinzu:

“Bitcoin ist eine sehr kostengünstige Zahlungsmethode mit starken sicherheitsrelevanten Eigenschaften, die für den internationalen Zahlungsverkehr genutzt werden kann. Dies sei ein Vorteil zu herkömmlichen Zahlungsmechanismen.”

Dennoch nannte er auch einige Nachteile der digitalen Währungen, z.B. die noch niedrige Akzeptanz seitens der Unternehmen und die Preisvolitalität des Bitcoin.

Banscand fuhr mit seiner Rede fort und sagte wie digitale Währungen, wenn sie denn bestimmten Anforderungen entsprechen, einst das “normale Geld” verdrängen können:

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“Schlüsselindikatoren wie Vertrauen (die Einigung, dass mit dem “Geld” eine Schuld beglichen werden kann) und Anonymität (es ist oftmals von Vorteil dass die Käufer- und die Verkäufer-Partei sich nicht gegenseitig identifizieren müssen) müssen gewährleistet sein. Wenn sie sichergestellt und nachhaltig Bestand haben, können digitale Währungen das Geld, wie wir es kennen, in den nächsten Jahren verdrängen.”

Banken müssen mitziehen

Bascand argumentierte, dass sich die Zentralbanken nicht von den digitalen Währungen überwältigen lassen müssen. Stattdessen müssen sie die Entwicklung im Auge behalten die ihre Regulierungs- und Währungsgeschäfte entsprechend anpassen. Nur so werden die Zentralbanken mit der Entwicklung der Technologie Schritt halten können und auf die Bedürfnisse der Öffentlichkeit eingehen können.

Beide Zentralbanken, die Reserve Bank of New Zealand und die Reserve Bank of Australia haben im letzten Jahr eine Warnung gegen digitale Währungen ausgesprochen. Neben dem vorsichtig formulierten Statement haben Regulierungsbehörden in der Region alle Maßnahmen getroffen um die Kontrolle über die Entwicklung des Bitcoin zu gewinnen. Denn gerade in Australien scheint die Bitcoin-Szene sehr gut zu gedeihen.

BTC-Echo

Englische Originalfassung von Nermin Hajdarbegovic via Coindesk.com

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