Neues Paper zur Token-Regulierung von der Crypto Valley Association veröffentlicht

Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Sven Wagenknecht

Sven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

Quelle: Zug City via Shutterstock

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Die im Kanton Zug ansässige Crypto Valley Association (CVA) hat einen neuen Rechtsentwurf für Krypto-Assets veröffentlicht.

Die CVA ist eine schweizerische Non-Profit-Organisation, die sich für die Förderung der Blockchain-Technologie und den zugrundeliegenden Kryptowährungen einsetzt. Diese hat nun gemeinsam mit MME, einer Rechtsberatung, und Blockhaus, einer Blockchain-Programmierungsfirma, ein Paper herausgebracht, das eine neue Methode zur Klassifizierung von Tokens vorschlägt.


Das Paper trägt den Titel “Conceptual Framework for Legal & Risk Assessment of Blockchain Crypto Property” und stellt ein Konzept vor, wie Eigentum auf einer Blockchain definiert werden kann. Die Begriffsdefinition für Blockchain-Eigentum wird als “Blockchain Crypto Property” oder kurz BCP zusammengefasst. Demnach definiert sich BCP als eine digitale Information, die auf einer Blockchain oder einem alternativen digitalen Ledger registriert ist und die alle Elemente eines Eigentumsrechtes umfasst. Diese digitale Information kann via Protokoll, das gegebenenfalls ein Smart Control System mit einschließt, transferiert werden.

Dabei werden drei Kategorien eines BCP unterschieden:

  1. Token ohne einen Counterpart – klassische Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum, die ihrem Besitzer keine Rechtsansprüche einräumen.
  2. Token mit einem Counterpart – Token, die den Besitzer mit einem relativen Recht ausstatten, um von einem Anbieter bzw. einer Drittpartei eine Gegenleistung, wie z. B. eine Auszahlung, zu erhalten.
  3. Token im Sinne eines sogenannten “Tokenized Co-Ownership” – Token, die in Kombination mit Smart Contracts den Teilnehmern die Möglichkeit einräumen, an einer kooperativen, technischen Plattform und deren geistigem Eigentum zu partizipieren.

Die Partnerin Dr. Luka Müller von MME äußert, dass sie mit dem Paper einen Rechtsrahmen für die neue Anlageklasse schaffen möchte. Das Paper soll helfen, die Regulierungsbehörden dabei zu unterstützen einen Rechtsrahmen zu schaffen, der die Beschaffenheit von Krypto-Assets angemessen berücksichtigt.

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Die CVA und deren Engagement zeigt, dass die Schweiz und insbesondere das Kanton Zug, gute Chancen haben auch in Zukunft das Feld der Blockchain-Technologie ganz vorne mit anzuführen. Ausführlichere Informationen zur Arbeit der CVA und dessen Bestrebungen finden sich auf deren Homepage.

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