Yi, Neuer Zentralbankchef Yi: Chance für chinesische Öffnung?

Neuer Zentralbankchef Yi: Chance für chinesische Öffnung?

Die People’s Bank of China, die Zentralbank des Reichs der Mitte, bekommt einen neuen Chef. Künftig soll der von Staatspräsident Xi Jinping ernannte Yi Gang die Geschicke chinesischer Währungspolitik leiten. Damit könnte der starke Gegenwind für Kryptowährungen in China langsam abflauen. Ähnlich wie Xi gilt Yi als weltgewandt und wirtschaftsliberal. 2013 bezeichnete den Bitcoin 2013 als „inspirierend“.

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Das politische Stühlerücken in Peking geht weiter. Vergangene Woche konnte Xi Jinping auf dem chinesischen Volkskongress eine Verfassungsänderung erringen und damit seine Macht zementieren. Jetzt setzt er innerhalb der Führungsmannschaft des Landes zum großen Umbau an. Vor allem die Köpfe der Wirtschafts- und Finanzpolitik wurden komplett ausgetauscht.

Einer der Neulinge ist Yi Gang. Er soll künftig die People’s Bank of China leiten und löst damit den 70-jährigen Zhou Xiaochhuan ab, der zuvor 16 Jahre im Amt war. Dies macht Yi zu einem der einflussreichsten Männer des Reichs der Mitte. Erst mit dem jüngsten Volkskongress hat die Notenbank des Landes neue Befugnisse erhalten und sich so zu einer der mächtigsten Behörden der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft gemausert.

Yis Hauptaufgabe für die kommenden Jahre wird es sein, die Finanzrisiken innerhalb der Währungspolitik des Yen abzuwenden. Dieser ächzt derzeit unter der hohen Verschuldung Chinas. Dass er dabei anders vorgehen könnte als sein Vorgänger, lässt ein Blick in seine Biografie vermuten.

Yi gilt als wirtschaftsliberal und weltgewandt


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Denn ähnlich wie Xi selbst, der mit seiner Agenda des chinesischen Traums die chinesische Marktöffnung nach vorne treibt, gilt Yi als wirtschaftsiberal und weltgewandt. So hat er hat in den USA studiert und dort seinen wissenschaftlichen Doktortitel erlangt.

Entsprechende erste Ankündigungen machte der Heimatrückkehrer bereits im Rahmen des Volkskongresses vergangene Woche. Künftig sollen etwa ausländische Investoren leichteren Zugang zum chinesischen Finanz- und Bankensektor erhalten. Gegenüber den Parteigenossen unterstrich er seine Marschrichtung:

 „Wir müssen Risiken vermeiden, während wir Chinas Märkte öffnen.“

Zwar mangelt es derzeit noch an aktuellen Einschätzungen Yis, seine offene Haltung spiegelt sich jedoch in den Aussagen vergangener Jahre auch gegenüber Bitcoin wider. 2013 etwa sagt er, es sei zwar für die Notenbank unmöglich, Bitcoin als legales Zahlungsmittel zu akzeptieren. Dennoch sollte es Bürgern freistehen, diesen zu nutzen. Berichten zufolge nannte Yi den Bitcoin zudem unter anderem „einzigartig“ und „inspirierend“. Es gelte, diesen mit Weitsicht zu verfolgen.

Nachdem China im vergangenen Jahr einen strikten Kurs gesetzt und gegenüber den heimischen Krypto-Märkten harte Bandagen angelegt hatte, kann die Ernennung Yis ein Zeichen der Lockerung bedeuten. Erst vergangenen September forderte die Regierung in Peking Krypto-Börsen überraschend auf, ihren Betrieb einzustellen. Zudem wurde die Herausgabe neuer Kryptowährungen auf chinesischem Staatsgebiet untersagt. Daraufhin reagierten die Kurse mit einer Talfahrt. China hatte sich zuvor zum größten Bitcoin-Markt gemausert.

Schafft China die Kehrtwende?

Im Lichte seiner Äußerungen gilt die Ernennung Yis nun vielen als Hoffnungsschimmer, wird er doch als besonders unerwarteter Kandidat für den Posten gehandelt. Dagegen spricht jedoch, dass Yi im derzeitigen Führungsapparat keinen Richtungswechsel repräsentiert. Vielmehr gilt er als Zögling des vorherigen Zentralbankleiters und soll seinen Kurs nicht in Frage stellen.

Zudem untersteht die Zentralbank seit vergangenem Jahr dem Finanzstabilitätsrat unter Liu He. Dieser ist bereits seit 2014 für die Portfolios Wirtschaft und Finanzen zuständig und gilt als einer der engsten Vertrauten Xis. Somit ist es wahrscheinlich, dass auch der Regulierungskurs der vergangenen Jahres Lius Federführung entstammt.

Wie viel Rangierraum er Yi für sein Ressort künftig lassen wird, wird man sehen. Eine finanzpolitische Kehrtwende ist jedoch unwahrscheinlich.

BTC-ECHO

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