Neuer Vorschlag: Das Konstrukt zum Proof of Stake für Ethereum

Alex Roos

von Alex Roos

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Alex Roos

Alex Roos absolvierte einen B.Sc. in "Management, Philosophy & Economics" an der Frankfurt School of Finance & Management und schrieb seine Bachelorarbeit über die "Anwendungsfelder und Adaption der Blockchain Technologie". Ihn begeistern vor allem "pure" Kryptowährungen wie Bitcoin und Monero.

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Das EIP 1011, veröffentlicht am 20. April, schlägt einen ersten Schritt in Richtung Proof of Stake für Ethereum vor. Demnach soll das Netzwerk zwischenzeitlich ein Hybrid zwischen Proof of Work und Proof of Stake werden. Schließlich soll das gesamte Mainnet auf Proof of Stake laufen. 

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

Schon seit der ersten Stunde von Ethereum, existierten Pläne das Netzwerk mit einem neuen Konsensmechanismus zu validieren. Der große Bruder, Bitcoin, nutzt dafür den Proof of Work. Ethereum hingegen möchte eine “elegantere” Methode finden. Bis dato funktioniert Ethereum mit Proof of Work.

Proof of Work vs. Proof of Stake

Der Proof of Work (POW) beweist, dass eine bestimmte Menge Energie (Work) aufgewendet wurde. Dieser Mechanismus validiert im Bitcoin-Netzwerk die Blöcke der Miner. Mit anderen Worten, ein Miner verspricht, dass er die Transaktionen in dem Block validiert hat und liefert als Zeichen seiner Ernsthaftigkeit den Proof of Work. Alle Bitcoin-Miner funktionieren nach diesem Prinzip. Folglich verbraucht das Netzwerk einiges an Strom. Ein Fakt, der Bitcoin immer wieder vorgeworfen wird.

Der Proof of Stake (POS) soll den gleichen Zweck erfüllen, allerdings weniger Energie verbrauchen. Um einen Block zu validieren, muss ein „Miner“ sein Geld (Stake) einfrieren. Theoretisch sorgt der ökonomische Anreiz für ein ehrliches und sicheres System. Allerdings verschob Ethereum die Implementierung des POS immer wieder. Das Nächste ist der sogenannte Delegated Proof of Stake, der beispielsweise in Steemit zum Einsatz kommt.

Mit EIP 1011 zu Casper


Die Integration von Casper ist gleichzeitig der Wechsel zum Proof of Stake. Jedoch scheint Ethereum diesem Ziel über die Jahre kaum näherzukommen. Das Ethereum Improvement Proposal 1011 (EPI 1011) soll Abhilfe schaffen. Vorgeschlagen wird ein Hybrid zwischen POW und POS, mit dem Endziel, auf Proof of Stake zu wechseln. Dabei wird der existierende POW für die Kreation von neuen Blöcken genutzt und ein neuer POS-Mechanismus – genannt: Casper the Friendly Finality Gadget (Casper FFG) – wird darüber geschichtet.

Es handelt sich bei dem EIP 1011 also um einen weiteren Versuch, das Ethereum-Netzwerk auf POS umzuziehen. Ob sich das Unterfangen als erfolgreich entpuppt, zeigt die Zeit.

BTC-ECHO


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