Netflix Manager zeigt sich offen für Bitcoin

Netflix

Während der 2016 Internet, Media und Telekommunikations Konferenz am 06. Januar, kam für den Netflix CFO David Wells auch das Thema Bitcoin auf den Tisch. Hier wurde er u.a. zu den Startschwierigkeiten der Zahlungsdienstleistungen in Lateinamerika befragt.



Wells merkte an, dass sich Netflix derzeit noch an die Gegebenheiten anpassen muss und auf das Wissen aus der Integration in Europa zurückgreifen werde. Er wies zudem auf die derzeitige Revolution in der Zahlungsbranche hin und sagte, Bitcoin könnte durchaus die Lösung für einige der aktuellen Probleme sein.

Wells:

„Wir müssen abwarten wo wir mit Hinblick auf die Zahlungslösungen in 10-15 Jahren stehen werden, denn die meisten Länder halten derzeit noch strikt an der eigenen Geldpolitik fest. Dennoch wäre es schön, bald Bitcoin als internationales Zahlungsmittel auf globaler Ebene nutzen zu können.“

Auch wenn Wells nicht direkt von einer Bitcoin-Integration sprach, so scheint es sehr offensichtlich zu sein, dass sich Netflix bereits mit dem Thema der Bitcoin-Bezahloption beschäftig hat.

Netflix war bisher zu keiner offiziellen Stellungnahme bereit.

Denkt ihr Netflix könnte der nächste Online-Riese werden, der sich für eine Bitcoin-Integration entscheidet?

BTC-Echo

Englische Originalfassung von Stan Higgins via CoinDesk
Image Source: Netflix

Über Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO.
Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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