Nano Foundation, Nano Foundation unterstützt Opfer aus dem BitGrail-Hack

Quelle: Hand putting Coins in glass jar with DONATE word written text label for giving and donation concept via Shutterstock

Nano Foundation unterstützt Opfer aus dem BitGrail-Hack

Die Nano Foundation kündigte am 9. April an, den Spendenfonds für die Opfer des Hacks der Krypto-Exchange BitGrail zu unterstützen. Der Fonds finanziert einen angemessenen Rechtsbeistand für Geschädigte aus dem Insolvenzfall von BitGrail.

Nachdem die italienische Krypto-Exchange BitGrail im Februar gehackt wurde, fror sie alle Trading-Funktionen ein. Die Plattform musste bekannt geben, dass Unbekannte 17 Millionen Nano zu einem damaligen Wert von 187 Millionen US-Dollar entwendet haben. Unter anderem liegt bereits eine Sammelklage gegen das Nano-Core-Team vor, um eine Hard Fork zur Herstellung der Gelder zu erzwingen.

Rechtsbeistand für alle durch die Nano Foundation

Die Nano Foundation möchte sicherstellen, dass alle Opfer rechtlichen Beistand erhalten, um entschädigt zu werden. Dafür kontaktierte das Core-Team Espen Enger Ende Februar, um den Spendenfonds aufzusetzen. Damals repräsentierte Enger 600 BitGrail-Opfer. Außerdem korrepondierte das Nano-Core-Team mit der italienischen Rechtskanzlei Bonelli Erede, welche mit Enger zusammenarbeitet.

Core-Team kooperiert

Nach dem Nano-Blogpost konnten die durch Espen Enger vertretenen Opfer bereits mehr als 300.000 US-Dollar in verschiedenen Währungen einsammeln. Darunter befinden sich u. a. 53.000 Nano. Mit der Spende durch die Nano-Foundation verdoppelt sich der Betrag auf 600.000 US-Dollar. Das Core-Team betonte außerdem, mit allen zuständigen Behörden zu kooperieren und die Ermittlungen zu unterstützen, um eine Aufklärung so schnell wie möglich voranzutreiben. Ansonsten stellten sie besonders heraus, dass sie abgesehen von den getätigten Spenden, keinerlei Zugang oder Kontrolle über die Gelder haben.

Verantwortung liegt laut Nano bei BitGrail

Die Nano Foundation hat eigene Nachforschungen zum Fall BitGrail angestellt. Demnach liegt der Grund für den Verlust der Nano nach wie vor in einem Bug der Börsen-Software von BitGrail. BitGrail bestreitet den Software-Fehler und führt den Hack auf eine fehlerhafte Nano-Software zurück.


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