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Nach SEC-ETF-Entscheidung: NASDAQ berät Kryptowährungen

Quelle: Nasdaq quotation on illuminated boards in Times Square via Shutterstock

Nach SEC-ETF-Entscheidung: NASDAQ berät Kryptowährungen

Die SEC hat einem Bitcoin-ETF, den die Winklevoss-Brüder vorgeschlagen hatten, erneut einen Riegel vorgeschoben. Parallel dazu hält die US-amerikanische Börse NASDAQ jedoch ein Treffen ab, das an der Legitimierung von Kryptowährungen arbeiten soll. Mit am Tisch saßen Vertreter der traditionellen Finanzindustrie sowie der Kryptoszene.

Bereits zum dritten Mal scheiterten die Brüder Cameron und Taylor Winklevoss mit ihren Bestrebungen, einen Bitcoin-ETF aufzusetzen. Zum wiederholten Mal hatte die US-amerikanische Wertpapieraufsicht SEC etwas dagegen. Es scheint, als sei die traditionelle Finanzwelt noch nicht bereit für Kryptowährungen.

Springt NASDAQ für Kryptowährungen in die Bresche?

Ein Treffen, das die amerikanische Börse NASDAQ in der vergangenen Woche anberaumte, lässt Krypto-Enthusiasten jedoch wieder ein wenig Hoffnung schöpfen. Gemeinsam mit Vertretern aus Kryptoszene und Old Economy, unter anderem Gemini, die Exchange der Winklevoss-Brüder, berieten sie über Möglichkeiten, Kryptowährungen in Zukunft stärker im Mainstream zu verankern.

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, fand das Treffen hinter verschlossenen Türen statt. Aus diesem Grund ist Stand jetzt noch nichts Genaueres von möglichen erzielten Ergebnissen bekannt ist. Es sei jedoch laut namentlich nicht genannten Quellen auch darum gegangen, wie man möglichen regulatorischen Maßnahmen begegnen und das Vertrauen in die Szene stärkenkönnte.

Die NASDAQ ist als größte elektronische Börse der Vereinigten Staaten vor allem bei Technologieunternehmen ein beliebter Anlaufplatz für Börsengänge. Unter anderem Amazon, Apple und Facebook sind Teil der NASDAQ-100. Kontrolliert wird die NASDAQ von der Wertpapieraufsicht SEC – eben jener Behörde, die den Winklevoss-Brüdern die Genehmigung für den Bitcoin-ETF verwehrt hatte.

NASDAQ-CEO zeigt sich Kryptowährungen gegenüber aufgeschlossen

In Adena Friedman, CEO von NASDAQ, hat die Kryptoszene zumindest eine große Fürsprecherin. So bezeichnete sie Kryptowährungen einmal als einen richtigen Schritt im Währungsbereich. Weiter führte sie aus:

„Ich glaube, dass die Idee eines stärker globalisierten Zahlungsmechanismus, der effizienter ist als das, was wir heute haben, die Übertragung von Geld zwischen Ländern ermöglicht und sicherlich die Internetwirtschaft unterstützt.“

Die NASDAQ hatte sich zudem bereits früh als Pionier unter den traditionellen Börsen hervorgetan. So verfolgt man den Plan, zu gegebener Zeit ebenfalls Kryptobörse zu werden. Außerdem ist man – anders als die SEC – ein Verfechter von alternativen Handelsoptionen für Bitcoin & Co. Bereits im letzten Jahr verkündete NASDAQ, bis Mitte 2018 Bitcoin-Futures starten zu sehen. Was dieses Thema angeht, hinkt der Rest der Old Economy jedoch noch hinterher.

BTC-ECHO

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