MyEtherWallet warnt Hola-Anwender vor Hack

Michael Preissl

von Michael Preissl

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Michael Preissl

Michael Preissl war über 15 Jahre in der IT tätig und arbeitete 10 Jahre als Verlagschef. Seit 2013 ist er als Trader und Technik-Enthusiast in der Kryptowelt unterwegs. 2014 ist er nach Malta ausgewandert und gründete 2017 seine Kryptotrading-Community Kryptogodz.

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Quelle: Dangerous Hooded Hacker Breaks into Government Data Servers and Infects Their System with a Virus. His Hideout Place has Dark Atmosphere, Multiple Displays, Cables Everywhere via Shutterstock

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Wieder einmal steht die bekannte Ethereum- und Token-Wallet MyEtherWallet aufgrund einer Sicherheitslücke im Mittelpunkt. Die Entwickler raten allen ihren Benutzern, die auch die Browser-Erweiterung Hola verwenden, ihr Guthaben auf eine neue Wallet zu verschieben.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

In weniger als drei Monaten wurde MyEtherWallet (MEW) zum zweiten Mal Opfer einer Sicherheitslücke. Diesmal wurde die Browser-Erweiterung Hola gehackt, weshalb nun auch Handlungsbedarf für MyEtherWallet-Benutzer besteht. Hola ist ein kostenloser VPN-Dienst, der sich großer Beliebtheit erfreut. Fünf Stunden lang waren Anwender dieser Chrome-Erweiterung der Sicherheitslücke ausgesetzt.

Aufgrund dieser Sicherheitslücke war es den Hackern möglich, die Aktivitäten von MyEtherWallet-Benutzern während dieses Zeitraums zu überwachen.

Die Entwickler von MEW wiesen ihre Benutzer über Twitter dringend darauf hin, Guthaben von der jetzigen Wallet auf eine neue Wallet zu verschieben, sollte der Zugriff darauf noch möglich sein.

„Dringend! Wenn Sie die Chrome-Erweiterung Hola installiert und MyEtherWallet in den letzten 24 Stunden verwendet haben, verschieben Sie bitte Ihr Guthaben auf ein neues Konto!“


MyEtherWallet-Benutzer, die diese Browser-Erweiterung nicht installiert haben, bleiben von diesem Hack unberührt.

IP-Adresse aus Russland könnte hinter diesem Angriff stecken

Der Ursprung des Hacks scheint auf eine in Russland befindliche IP-Adresse hinzuweisen, erklärte MEW TechCrunch. Außerdem speichere der Wallet-Betreiber weder Zugangsdaten noch persönliche Daten von Benutzern.

Eine Aussage darüber, wie viele Benutzer davon betroffen sind, konnte bis zur Bekanntgabe nicht getätigt werden.

Erst im April fiel MEW eines DNS-Hijacks zum Opfer. Dieser Hack ermöglichte es dem Hacker, Benutzer auf eine Kopie der Website umzuleiten, um so an die Private Keys heranzukommen. Dadurch konnte der Hacker rund 215 Ether erbeuten.

Wir raten allen MEW-Benutzern, die Google-Chrome-Erweiterung EtherAddressLookup oder MetaMask zu installieren und, wenn möglich, MyEtherWallet in Verbindung mit einem Ledger zu verwenden.

BTC-ECHO


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