Monero (XMR): 4,2 Prozent der Moneroj stammen aus illegalem Mining

Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

Quelle: Shutterstock

Teilen
BTC49,162.00 $ -0.09%

Monero gilt bereits seit längerem als Lieblings-Coin der Malware Miner. Keine andere Kryptowährung wird so häufig „unfreiwillig“ geschürft wie XMR. Eine umfangreiche Analyse der Forscher Sergio Pastrana (Universidad Carlos III de Madrid) und Guillermo Suarez (King’s College London) beziffert den Anteil der illegal geschürften Moneroj mit über 4,2 Prozent.

Malware Miner mögen Monero. Was auf den ersten Blick die Alarmglocken läuten lässt, offenbart auf den zweiten Blick vor allem eines: Der „Privacy Coin“ macht seinem Namen alle Ehre. Das größte Wertversprechen von Monero liegt schließlich in der kompromisslosen Wahrung der Privatsphäre seiner Besitzer. Anders als etwa bei Krypto-Primus Bitcoin lassen sich XMR-Transaktionen nur schwer zurückverfolgen. Dazu kommt der Umstand, dass XMR-Token fungibel sind. Dadurch ist es praktisch ausgeschlossen, dass einzelne XMR-Einheiten gebrandmarkt werden, weil sie beispielsweise mit illegalen Aktivitäten in Verbindung gebracht werden.

Fungibilität und Anonymität

kryptokompass

BTC-ECHO Magazin (3/2021): Das Smart Money kommt!

Das Branchenmagazin für Bitcoin und Blockchain Investoren.

Exklusive Top-Themen für ein erfolgreiches Investment:
• 5 Ethereum Konkurrenten, die man im Auge behalten sollte
• The Graph: Das Google der Blockchain?
• Vorreiter Tesla: Bringt Elon Musk Bitcoin in den Mainstream?
• Exklusiv-Interview: Johannes Schmitt (Kraken Exchange)
• Bitcoin Marktanalyse von Profi-Trader Robert Rother


Kostenfreie Ausgabe bestellen >>


Aufgrund der Fungibilität der Token und der verschleierten Transaktionshistorie eignet sich Monero schlechterdings hervorragend für Malware Mining. Beim Malware Mining geht es darum, dass Computer oder Smartphones mit Schadsoftware infiziert werden, die im Hintergrund Moneroj schürft. Freilich geschieht das ohne das Wissen der Hardware-Besitzer. Um die Chancen auf einen Blockreward zu steigern, verbinden infizierte Geräte miteinander und verbinden sie zu einem sogenannten Botnet. Malware Mining zeichnet für einen nicht unerheblichen Anteil der zirkulierenden Moneroj verantwortlich. Eine am 3. Januar publizierte Studie der Forscher Sergio Pastrana (Universidad Carlos III de Madrid) und Guillermo Suarez (King’s College London) kommt zu dem Ergebnis, dass über 4,2 Prozent der XMR-Token Malware Mining entsprungen sind.

„Unsere Gewinnanalyse zeigt Kampagnen mit Millioneneinnahmen auf und assoziiert über 4,3 Prozent von Monero mit illegalem Mining.“

Die Wissenschaftler schätzen die illegal erwirtschafteten Gewinne auf rund 57 Millionen US-Dollar.

„Insgesamt schätzen wir, dass es mindestens 2.218 aktive Kampagnen gibt, die etwa 720.000 XMR (57 Mio. USD) gesammelt haben. “

Eine Kampagne hat sich dabei besonders hervor getan.

Tools & Tipps für deine Bitcoin-Steuererklärung

Wir erklären dir, worauf du bei deiner Krypto-Steuererklärung achten solltest und stellen dir nützliche Tools zur Optimierung vor.

Zum Ratgeber >>


„Interessanterweise hat nur eine einzige Kampagne […] mehr als 163.000 XMR (18 Mio. USD) gemint, was etwa 23 Prozent der geschätzten Gesamtsumme ausmacht. Diese Kampagne ist zum Zeitpunkt des Schreibens noch aktiv […]“

Das Darkweb spielt eine zentrale Rolle bei der Erschaffung von Mining Botnets. Um das Mining hat sich eine regelrechte Schattenwirtschaft entwickelt. Benutzer mit geringen technischen Fähigkeiten können leicht Dienstleistungen und Tools erwerben, um ihre eigene Mining-Kampagne zu erstellen. Darüber hinaus findet in einschlägigen Foren ein reger Informationsaustausch statt.

kryptokompass

Bitcoin-Boom: Jetzt wird es ERNST!

Das Smart Money kommt!

Erfahre mehr im führenden Magazin für Blockchain und digitale Währungen (Print und Digital)
☑ 1. Ausgabe kostenlos
☑ Jeden Monat über 70 Seiten Krypto-Insights
☑ Keine Investmentchancen mehr verpassen
☑ Portofrei direkt nach Hause

Zum Kryptokompass Magazin


Teilen

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise

1. Ausgabe kostenlos testen

Das Bitcoin & Blockchain Magazin

1. Ausgabe kostenlos testen

Das Bitcoin & Blockchain Magazin

Das führende Bitcoin & Blockchain Szene Magazin

In Print und Digital verfügaber

Neue Investmentchancen verstehen und ergreifen

Jeden Monat über 60 Seiten Insights, Analysen, KnowHow

Streng limitiert

Kostenlose Ausgabe testen oder gratis Prämie sichern

BTC-ACADEMY