Mit Ethereum Classic gegen den Ticket-Schwarzmarkthandel

Ethereum Classic (ETC) soll dabei helfen den Ticketverkauf bei Events besserer und sicherer zu machen.

Typische Probleme, die mit dem Ticketverkauf verbunden sind, sind das Bunkern von Tickets sowie der Schwarzmarkt. Durch Hamsterkäufe und dem anschließenden Verkauf auf dem Schwarzmarkt kommt es oft zu stark erhöhten Ticketpreisen, sodass viele leer ausgehen.

Der Ticket-Dienstleister Citizen Ticket möchte nun mit Ethereum Classic dagegen halten und hat ein Ticketsystem ins Leben gerufen, das “BitTicket” heißt. Durch die Nutzung der Blockchain sollen dabei die angesprochenen Probleme unterbunden werden.

Bei BitTicket werden die Tickets über die Blockchain emittiert, sodass diese nicht einfach über eine sekundäre Webseite weiterverkauft werden können und es zu unkontrollierten Preisexplosionen durch künstliche Verknappung kommt. Auf der Plattform kann dazu jeder Eventveranstalter Regeln definieren, die in einen Smart Contract implementiert werden. Entsprechend können so die Tickets getracked bzw. zurückverfolgt werden. Sind die Tickets einmal verkauft, dann können diese nicht von einer Drittpartei weiterverkauft werden. Zusätzlich können Tickets ihre Gültigkeit verlieren, wenn herausgefunden wurde, dass diese Marktmanipulatoren zugeordnet werden können.

Mehr zum Thema:  Bitcoin-Nachfrage in Indien schießt nach oben

Wahrscheinlich hätten die wenigsten 2016 nach dem DAO-Hack gedacht, dass Ethereum Classic nochmal eine solche Relevanz erlangen könnte. Durch den DAO-Hack hat sich damals die Ethereum Blockchain gespalten, was zur Entstehung von Ethereum Classic geführt hat. Die Überlebenschancen für ETC wurden von den meisten in der Community als eher gering eingeschätzt, um so überraschender ist sein Comeback – ETC ist gemessen an der Marktkapitalisierung immerhin die 5 größte Kryptowährung.

BTC-ECHO


Bildquellen