Mining-Malware kann auch zum Datendiebstahl verwendet werden

Tanja Giese

von Tanja Giese

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Tanja Giese

Tanja Giese hat Germanistik, Literaturwissenschaft und Philosophie in Potsdam studiert. Mit Leidenschaft lektoriert sie die BTC-ECHO-Artikel und konzentriert sich in ihren eigenen Artikeln vor allem auf die gesellschaftlichen Auswirkungen und den Umgang der Politik mit den Veränderungen, die der Vormarsch der Kryptowährungen fordert.

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Die kriminelle Seite der Krypto-Welt könnte bald eine neue Betrugsmasche entwickeln. Anstatt „nur“ ohne das Wissen des Computerbesitzers mit dessen Rechenleistung Kryptowährungen zu minen, könnte Mining-Malware auch dazu genutzt werden, sensible Daten zu stehlen. So könnten sich Cyberkriminelle in Unternehmensgeheimnisse und Bankkonten hacken. Dies stellte ein Sicherheitsforscher auf der InfoSecurity North America Conference in New York City fest.


Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Phillip Horch

Crypto-Jacking ist in der Welt von Bitcoin & Co. leider schon lange kein Fremdwort mehr. Tatsächlich ist die Zahl der Infektionen mit Mining-Malware in diesem Jahr um 83 Prozent angestiegen. Da sich die Krypto-Kurse nach wie vor auf Talfahrt befinden, könnten Cyberkriminellen dem Mining mit fremden Rechenleistungen bald ein neues „Geschäftsfeld“ hinzufügen: den Diebstahl von Daten.

Wenn der Hacker zum CEO wird

Troy Kent, Forscher bei Awake Security, einem Unternehmen für Netzwerksicherheit, hat seine Untersuchungsergebnisse auf InfoSecurity North America Conference in New York City vorgestellt. Wie CNBC berichtet, hatte Kent erforscht, welche weiteren illegalen Möglichkeiten sich aus dem Gebrauch mit Mining-Malware ableiten ließen. Mit diesem Wissen wolle er Unternehmen rechtzeitig warnen, damit sie früh genug entsprechende Sicherheitsmaßnahmen ergreifen können. Gegenüber CNBC erklärte Kent seine Forschungsergebnisse:

„Bei diesem Angriff verwenden die Menschen ein Werkzeug, einen Krypto-Miner, den sie normalerweise in ihrem Netzwerk sehen. Sie sind es jedoch nicht gewohnt, darauf zu reagieren als wäre es eine legitime Bedrohung wie ein Botnetz oder ein Trojaner. Sie können reinkommen und Dateien stehlen, sie können geistiges Eigentum stehlen, Anmeldeinformationen stehlen und sich dann möglicherweise als CEO anmelden. Oder sie können weitere Software herunterladen. Sie können Dienste herunterfahren.”

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Noch ist nicht bekannt, ob diese Hackingmethode bereits Anwendung findet. Kent ist sich aber sicher, dass wenn er es geschafft hat, auch andere einigermaßen technikversierte Mining-Software nutzen könnten, um Daten zu stehlen. Die größte Gefahr sieht er dabei darin, dass die Methode sehr schwierig aufzudecken ist. Daher würden die meisten Unternehmen einen solchen Angriff erst viel zu spät bemerken. Entsprechend sollten sie insbesondere in fortgeschrittene Erkennungsmethoden investieren, die auf Verhalten und Analyse basieren. In der Tat kein überraschendes Urteil von einem Angestellten einer Cybersecurity-Firma.

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