Mindfactory AG stoppt den Verkauf spezieller Grafikkarten

Mark Preuss

von Mark Preuss

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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Bei einer öffentlichen Mitteilung über das Soziale Netzwerk Facebook, gab die Firma Mindfactory AG am 7.Juli bekannt, dass vorerst alle Verkäufe spezieller Grafikkarten gestoppt werden. Zusätzlich wurden alle offenen Bestellungen storniert. Die Gründe sowie die Modelle der Grafikkarten, die unter dem Verkaufsstopp leiden, werden in den nächsten Zeilen genauer beleuchtet.

Welche Grafikkarten sind betroffen?

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Sven Wagenknecht

Welche Grafikkarten sind betroffen?

Das Unternehmen Mindfactory AG ist ein Online-Versandhandel für Hardware, Software, Entertainment und Kommunikation. Derzeit leidet die Firma unter Engpässen bei der Lieferung von Grafikkarten des mittleren Preissegments. Die AMD Radeon RX 500-Reihe, sowie NVIDIA GeForce GTX 1060, 1070, 1080 sind am stärksten Betroffen.

Der Ursprung des Problems

Dafür verantwortlich macht die Mindfactory AG den aktuellen Ethereum-Mining-Boom. Die Systeme der Miner benötigen eine hohe grafische Rechenleistung, um die digitale Währung zu schürfen. Die oben genannten Grafikkarten sind besonders für den Bereich Mining geeignet. Viele Nutzer der Plattform Mindfactory AG sind Computerspieler, die sich häufig ein bis zwei, oder auch manchmal vier Grafikkarten kaufen. Ein Hauptproblem an dem Lieferengpass ist die Tatsache, dass die Grafikkarten von den Quellen abgekauft werden, bevor sie die Einzelhändler in Europa erreichen. Dies führt dazu, dass Mindfactory keine genauen Angaben zu zukünftigen Lieferdaten machen kann.

Kompletter Stopp

Das Unternehmen Mindfactory AG möchte nicht zum Problem beitragen, indem sie den Mining-Markt mit Vorzug versorgen, daher der komplette Verkaufsstopp. Der Zustand, dass Stammkunden derzeit die Karten zu überteuerten Preisen kaufen und nicht einmal ein sicheres Lieferdatum gewährleistet bekommen, ist für die Mindfactory AG nicht akzeptabel. Die Notbremse wird solange angezogen, bis der Markt sich wieder etwas beruhigt.

Zukünftige Entwicklungen


Ein genaues Datum, wann sich die Lage wieder normalisiert, möchte die Firma nicht nennen. Dennoch vermutet die Mindfactory AG, dass der Punkt kommen wird, an dem die Einnahmen der Miner die Kosten der Elektrizität, der Wartung und der Anschaffung nicht mehr übersteigen werden. Des Weiteren sind sich die Hersteller der Grafikkarten der Problematik bewusst und es wurden bereits Modelle angekündigt, die speziell für das Mining ausgelegt sind.

Die offizielle Mitteilung von Mindfactory AG

BTC ECHO


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