Meinungs-ECHO KW7: Bitcoin als Weltreserve

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Pomp stänkert gegen die Banken, der Bitcoin ETF steht fest wie die Nase im Gesicht und der Ex-Mt.Gox-CEO weiterhin vor Gericht. Das Meinungs-ECHO der KW7.


Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Tanja Giese

Bitcoin ETF ist sicher. Ein Bitcoin ETF kommt, die Frage ist nur, wann – dieser Ansicht ist der Analyst Ric Edelmann. Gegenüber CNBC sprach Edelmann davon, dass ein Krypto-ETF nur eine Frage der Zeit sei:

Die SEC (US Securities and Exchange Commission) hat mehrere berechtigte Bedenken, die die Branche überwinden muss, aber ich bin zuversichtlich, dass sie es schaffen wird. Am Ende werden wir einen Bitcoin-ETF sehen, und dann werde ich besseren Gewissens empfehlen können, dass gewöhnliche Investoren daran teilnehmen.

Overstock: Blockchain gegen Korruption

Overstock-CEO Patrick Byrne braucht indes kein regulatorisches Gütesiegel, um kompromissloser Bitcoin-Bulle zu sein. Die Blockchain-Technologie wird Korruption auf Regierungsebene praktisch unmöglich machen, zeigt sich Byrne gegenüber Marketwatch überzeugt:

Ich konzentriere mich auf die Idee des Aufbaus von Government as a Service, einer Reihe von Anwendungen und Unternehmen, die zwischen ihnen Blockchain zu verschiedenen Diensten bringen können, die von Regierungen bereitgestellt werden. Es wird die Regierung supereffizient, kostengünstig und unfähig machen, bestochen zu werden.

Chilenische Zentralbank: Krypto kann nicht Fiat ersetzen

Während der ultra-libertäre Overstock-CEO Byrne „Regierung“ privatisieren will, sieht die chilenische Zentralbank in absehbarer Zeit keine derart weitreichenden Veränderungen. Dass Bitcoin Fiat bald Konkurrenz machen könnte, halten die chilenischen Zentralbanker in ihrem Krypto-Report jedenfalls für unwahrscheinlich:

Derzeit gibt es keine Beweise, die den Schluss zulassen würden, dass Bitcoin oder Krypto-Assets im Allgemeinen die gesetzlichen Währungen ersetzen wird. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen entsprechende Rechtsrahmen und Vorschriften erlassen werden.

Pomp: Long Bitcoin, short the bankers!

Anthony Pompliano sieht das naturgemäß ganz anders. Bitcoin sei bereits dabei, sich zu einer weltweiten Währungsreserve zu entwickeln, meint der Gründer von Morgan Creek Digital.

Souveräne Nationen wickeln bereits Transaktionen in Bitcoin ab. Nicht blinzeln. Bitcoin wird zur globalen Reservewährung – direkt vor unseren Augen.

Welche Nachteile es haben kann, wenn man zwischen sich und seinem Vermögen einen Mittelsmann setzt, erfuhren zuletzt chinesische Kunden der spanischen Bank BBVA. Diese hat die Konten tausender Chinesen eingefroren – auch hierzu hat „Pomp“ seine Meinung:

Die spanische Bank BBVA hat die Bankkonten von Hunderten von Chinesen ohne Vorwarnung gesperrt. Die alten Finanzinstitute tun mehr, um die Einführung von Bitcoin zu unterstützen, als sie glauben. Long Bitcoin, short the Bankers!

Mark Karpelès: Mt.Gox bleibt tot

Auch Mark Karpelès kann man getrost in die Kategorie Bitcoin-Enthusiast einordnen. Derzeit muss der ehemalige CEO der berühmt-berüchtigten Bitcoin-Börse Mt.Gox um seine Freiheit bangen – im Mt.Gox-Prozess drohen ihm bis zu zehn Jahre Haft. Das hielt Karpelès jedoch nicht davon ab, die „GoxRising“-Pläne von Brock Pierce mit äußerster Skepsis zu betrachten:

jeder Versuch, die Dinge gegen den Rat des Gerichts durchzusetzen, wie Brock es zuvor getan hat, wird wahrscheinlich zu weiteren Verzögerungen führen. Mehr als alles andere glaube ich nicht, dass sich an dieser Stelle alle Gläubiger hinter ihm versammeln würden; es würde wahrscheinlich lediglich zu mehr Spaltungen führen,

kommentiert Karpelès in einem Schreiben an Cointelegraph Japan die Wiederbelebungsversuche der „unheiligen Allianz.“

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