Meinungs-ECHO KW34 – „Faketoshi” forkt die Bitcoin Cash Community

Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Möchtegern-Satoshi Craig Wright will dem ursprünglichen Bitcoin-Ideal mit „Bitcoin Satoshi Vision“ gerecht werden. Vitalik Buterin grätscht von der Seite rein, während Anthony Pompliano und Tom Lee darüber spekulieren, wann der BTC-Kurs sich zum nächsten Allzeithoch aufschwingt. Das Meinungs-ECHO für die Kalenderwoche 34.
Fork der Fork: Bitcoin Cash

Fork der Fork: Bitcoin Cash

Craig „Faketoshi“ Wright sieht die bevorstehende Fork bei Bitcoin Cash kritisch und mit Satoshi Nakamotos ursprünglicher Vision einer dezentralen P2P-Währung unvereinbar. BTC sei bewusst mit gewissen Einschränkungen erschaffen worden, um als stabile Währung fungieren zu können. Das ständige Hinzufügen neuer Opcodes, wie es auch für den BCH-Fork „Bitcoin ABC” vorgesehen ist, sei nicht im Sinne des Erfinders:

„Die Leute verstehen nicht, dass Bitcoin begrenzt ist in dem, was es kann und wie es verändert werden kann. Das ist beabsichtigt. Bitcoin ist so konzipiert, dass er stabiles Geld ist. Und aus diesem Grund ist er nicht so angelegt, dass neue Opcodes angehängt werden, die nicht für ein paar sicherheitsrelevante Ergänzungen oder Änderungen erforderlich sind.“


Craig Wright will deshalb mit „Bitcoin SV“ nicht etwa einen Sportverein gründen, sondern das ursprüngliche BTC-Protokoll mit einigen maß- und sinnvollen Neuerungen wiederherstellen. Wright wird’s wissen: Schließlich ist er felsenfest davon überzeugt, Satoshi Nakomoto höchstselbst zu sein.

Buterin bei die Fische

Krypto-Wunderknabe und Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin warnt indes die BCH-Community, sich dem falschen Satoshi anzuschließen:

„Die BCH-Community sollte KEINE Kompromisse mit Craig Wright eingehen, um eine Spaltung zu vermeiden und die Gelegenheit nutzen, ihn endgültig zu ächten. Bitcoin Craig (BCC) kann das Tickersymbol aus der nun eingestellten Kryptowährung übernehmen, zu der es ein passender Nachfolger ist,“

ätzte Buterin vergangene Woche auf Twitter.

Die Diskussion um die Zukunft von Bitcoin Cash hat sich mittlerweile ihrerseits zu einer Fork entwickelt. Und zwar für die BCH-Community selbst.

Gänzlich ungespalten zeigt sich indes der Krypto-Analyst Tom Lee in seiner Prognose für den Bitcoin-Kurs. Dieser wird bis zum Jahresende die 20.000-US-Dollar-Marke geknackt haben, prophezeite er abermals auf CNBC. Als Grund dafür sieht der Berater von Fundstrat Global Advisors eine starke Korrelation zwischen BTC-Kurs und neuen Wachstumsmärkten. Diese könne den Kurs in die 25.000-US-Dollar-Region katapultieren, noch bevor dieses Jahr sein Ende findet.

Pompliano verkleinert seine Bäckerei

Der eigentlich dem Bullentum ebenfalls nicht abgeneigte Anthony Pompliano findet, dass man dem BTC-Kurs mehr Zeit einräumen muss, bis er sich wieder gen bullishe Gefilde bewegt. Seit seiner 50.000-US-Dollar-bis-Ende-des-Jahres-Prophezeiung im Januar backt der Gründer von Morgan Creek Capital mittlerweile deutlich kleinere Brötchen – und gibt sich selbstkritisch:

„Es macht nie Spaß, zuzugeben, dass du mit etwas falsch gelegen hast, was du öffentlich gesagt hast. Es ist jedoch wichtig, die eigenen Annahmen und Überzeugungen ständig zu überprüfen. Als ich mich in den letzten Wochen selbst getestet habe, wurde mir klar: Ich muss bessere Daten sammeln und das Vorhersagemodell neu aufbauen.“

Zwar könne der Bitcoin-Kurs durchaus die 50.000 erreichen, jedoch habe seine Einschätzung vom Jahresbeginn um etwa vier Jahre daneben gelegen. In der Zwischenzeit sei auch ein Kurs von 3.000 US-Dollar durchaus vorstellbar.

Im Vergleich zum Dezember vergangenen Jahres sieht wohl jeder Markt bearish aus. Doch angesichts des sich wacker gegen ETF-Absagen verteidigenden BTC-Kurses kann man feststellen: Dieser Bär steppt.

BTC-ECHO

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