Mehr aktive Blockchains? IBM will das ‘Go-Live’ beschleunigen

High Revs

Nach mehr als einem Jahr der intensiven Arbeit an der Blockchain Forschung und Entwicklung, konnte der globale Tech-Gigant IBM vielen seiner Projekte das ‘Go-Live’ noch nicht ermöglichen. Der IBM ‘Blockchain Founder Accelerator’ soll das jetzt ändern.



Seit dem Start der Blockchain-Projekte im Februar letzten Jahres sind von den 400 Kunden lediglich ein Dutzend aktive Netzwerke betriebsbereit, lautet die Information vom Vizepräsidenten der Blockchain-Technologien des Unternehmens, Jerry Cuomo.will de

Allerdings hofft das Unternehmen dies mit dem Start seines IBM ‘Blockchain Founder Accelerator’ zu ändern.

Im Großen und Ganzen beschreibt der ‘Founder Accelerator’ eine Nebenerscheinung eines Problems, das für neu aufkommende Technologien nicht einzigartig ist. Wie von Cuomo erklärt, gibt es einfach zu viele Unternehmen, die sich beiläufig für die Blockchain-Technologie interessieren und nur eine begrenzte Anzahl von erfahrenen Profis, die bei der Einführung von echten Netzwerken helfen können.

„Es gibt mehr Interesse, als es geeignete Leute gibt.” Das Beste, was wir für unsere Community tun können, ist es, mehr Live-Netzwerke aufzubauen.“

Das Angebot baut auf IBM’s Bluemix Garage auf. Der IBM Blockchain Founder Accelerator wird einen Schritt weiter gehen, indem er seriöse Konstrukteure mit stärker spezialisierter Unterstützung verbindet.

„Das Programm bietet One-on-One-Mentoring und Unterstützung durch Netzwerk-Gründer und Technologen zu einer Reihe von Bedürfnissen wie Business Case Development, Anreize für Netzwerk-Mitgliedschaften, technische Entwicklung, Führung und anderen Fragen“, schrieb IBM in seiner offiziellen Pressemitteilung.

Was bietet das Programm?

Insgesamt werden acht Gründer für das Programm ausgewählt, welche Zugang zu Workshops, Bootcamps, Mentoren und spezifischen Blockchain-Technologie-Lösungen erhalten, die IBM mit Partnern im vergangenen Jahr aufgebaut hat. Dazu gehören eine Dokumentenspeicherlösung, ein Asset Provenance Tracker und ein Identity Onboard Tool.

Dennoch zielt das bezahlte Programm darauf ab selektiv zu sein, um sicherzustellen, dass die Projekte mit einer ‘Wahrscheinlichkeit des Erfolgs’ in der Lage sind, auf Code- und Gesetzesüberprüfungen sowie seine anderen Unterstützungsangebote zuzugreifen.

Cuomo ergänzt, dass Stipendien und finanzielle Unterstützung zur Verfügung gestellt werden um Kandidaten auszuwählen und dass das Programm einen gestaffelten Zugang bietet, der die Preisgestaltung flexibler macht.

BTC-ECHO

Englische Originalversion von Pete Rizzo via CoinDesk

Über Alina Ley

Alina LeyAlina Ley ist seit März 2017 als Autorin bei BTC-ECHO tätig. Nach ihrem BWL-Studium (Bachelor) an der Universität Trier konnte sie berufliche Erfahrungen im Controlling und Business Development sammeln. Anschließend absolvierte sie ihr Masterstudium (Business Administration) in Köln. Im Rahmen ihrer Masterthesis („Erfolgsfaktoren von Kryptowährungen“) erlangte sie umfangreiche Kenntnisse auf dem Gebiet der Krytowährungen und Blockchain-Technologie. Von besonderem Interesse sind die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten sowie der gesellschaftliche Nutzen.

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  • High Revs: © ANDREW NORRIS - Fotolia.com
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