Malware ermöglicht einfachen Klau von Bitcoin an Bitcoin-Automaten

Michael Preissl

von Michael Preissl

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Michael Preissl

Michael Preissl war über 15 Jahre in der IT tätig und arbeitete 10 Jahre als Verlagschef. Seit 2013 ist er als Trader und Technik-Enthusiast in der Kryptowelt unterwegs. 2014 ist er nach Malta ausgewandert und gründete 2017 seine Kryptotrading-Community Kryptogodz.

Quelle: A gloved hand reaching out through a laptop holding debit or credit card, signifying a cyber crime or Internet theft.

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Mit der steigenden Anzahl an Bitcoin-Automaten, wie wir unlängst berichtet haben, scheinen sich auch Wege für Hacks dieser Automaten zu ebnen. Ein in Tokio ansässiger Security-Software-Hersteller hat in einem Forum eine Malware entdeckt, mit der ein problemloser Bitcoin-Diebstahl möglich ist.

ref=”https://www.btc-echo.de/trotz-des-baerenmarktes-steigt-die-anzahl-an-bitcoin-atms/”>berichtet haben, scheinen sich auch Wege für Hacks dieser Automaten zu ebnen. Ein in Tokio ansässiger Security-Software-Hersteller hat in einem Forum eine Malware entdeckt, mit der ein problemloser Bitcoin-Diebstahl möglich ist.


Am 7. August 2018 berichtete der in Tokio ansässige Security-Software-Hersteller Trend Micro in einem Blog-Post von einem Malware-Angebot für Bitcoin-Automaten in einem Darknet-Forum. Mittels der Malware soll es möglich sein, Bitcoin im Wert von 6.750 US-Dollar, Euro oder Pfund an Bitcoin-Automaten zu ergaunern.

Der Hacker hat die Malware am 25. Juni 2018 online gestellt und wie Trend Micro zeigt, scheint der Thread immer noch aktiv zu sein.

Käufer dieser Malware erhalten für 25.000 US-Dollar eine Karte, die optisch einer traditionellen Bankkarte sehr ähnelt. Sie verfügt über einen EMV-Chip und Near-Field-Communication (NFC). EMV-Chips dienen dazu, auf ihnen anstatt auf Magnetstreifen Daten zu speichern. NFC ermöglicht den drahtlosen Datenaustausch zwischen zwei Geräten. Die Karte kann sofort nach dem Erwerb genutzt werden.

Laut Forum nutzt die Schadsoftware eine Schwachstelle im Menü des Bitcoin-Automaten. Der Automat wird vom Netzwerk getrennt, sodass kein Alarm ausgelöst werden kann. In diesem Zusammenhang weist Trend Micro darauf hin, dass die Entstehung von Schadsoftware für Krypto-ATM-Malware eine logische Entwicklung für Cyberkriminelle im Umfeld von Kryptowährungen darstellt.

„Solange man Geld machen kann, und in Kryptowährungen steckt eine Menge davon, werden Cyberkriminelle weiterhin Tools entwickeln und sich auf lukrativen neuen Märkte ausbreiten. Mit der steigenden Anzahl von Bitcoin-Automaten können wir davon ausgehen, dass zukünftig weitere Formen von Malware für Kryptowährungs-Automaten entstehen werden.“

Mining Malware war gestern

Bei dem Anbieter handelt es sich laut Trend Micro um keinen Unbekannten. So hat er bereits über 100 Onlinebewertungen für Malware und andere Cybercrime-Produkte erhalten.

Trend Micro kommt ferner zu dem Schluss, dass sich das Interesse von Kryptokriminellen von Mining Malware zu dem neuen Geschäft mit Krypto-ATMs verlagert:

„Da die Zahl der Bitcoin-Geldautomaten wächst, können wir davon ausgehen, dass in Zukunft mehr Malware auf Kryptogeldautomaten abzielt.“

BTC-ECHO

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