Malta plant universitäre Urkunden über die Blockchain festzuhalten

Malta plant universitäre Urkunden über die Blockchain festzuhalten

Die Regierung in Malta plant eine Blockchain einzusetzen, um akademische Urkunden aufzuzeichnen.

Das Ministerium für Bildung und Arbeit hat einen Vertrag mit dem Blockchain-Start-up Learning Machine abgeschlossen, das einen Blockchain-Prototypen zur Aufzeichnung von Urkunden entwickeln soll. Diese Prototyp-Plattform soll nicht nur zur sicheren Aufbewahrung dienen, sondern es auch auf einfache Art und Weise ermöglichen, akademische Leistungen nachzuweisen. Missbrauch bzw. Hochstapelei könnte damit wirksam bekämpft werden. Gleichzeitig würde die Glaubhaftigkeit der Urkunden gestärkt werden, was gerade für international Beschäftigte oder Studierende von Vorteil wäre.

Die Plattform soll auf dem sogenannten Blockcerts Standard basieren (Open Source), das von dem Start-up gemeinsam mit dem MIT Media Lab in 2016 entwickelt wurde.

Blockcerts soll es den Nutzern ermöglichen ihre akademischen Leistungen, per Download der kostenlosen App, in ihrer Wallet abzulegen und bei Bedarf zu teilen oder zu verifizieren. Verwaltet werden die Aufzeichnungen, wie viele andere Wallets, mit Hilfe des Public und des Private Keys. Sollten die Originalaufzeichnungen oder die Universität selbst nicht mehr existieren, dann wäre dies ebenfalls kein Problem, da die Aufzeichnungen für immer auf der Blockchain abgespeichert sind. Die Unabhängigkeit von einer einzelnen Institution würde damit weiter reduziert werden können.

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