Litecoin Foundation lanciert eigene Krypto-Debitkarte

Anton Livshits

von Anton Livshits

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Anton Livshits

Anton Livshits absolviert ein Masterstudium der Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig. Seine Beschäftigung mit Krypto-Themen ist das Resultat eines grundlegenden Interesses am Wechselspiel von technischer Innovation und gesellschaftlichem Wandel.

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Litecoin Foundation Symbolbild

Quelle: Shutterstock

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Die Litcoin BlockCard entsteht aus einer Kooperation der Litecoin Foundation mit weiteren Krypto-Unternehmen. Sie ist indes nur eins von mehreren vergleichbaren Angeboten. Die Möglichkeiten, Kryptowährungen als Zahlungsmittel einzusetzen, nehmen somit insgesamt zu.

Ein weitere Krypto-Debitkarte ist auf dem Weg zur Startlinie. Die Litecoin BlockCard ist das Produkt einer Kooperation der Litecoin Foundation mit der Bitcoin-Börse Bibox und der Blockchain-Firma Ternio. Der Ankündigungspost vom 18. Juni verspricht Anwendungsmöglichkeiten für die Karte im Einzel- und im Online-Handel.  Überall, wo auch große Kreditkarten akzeptiert werden, soll die Litecoin BlockCard demnach nutzbar sein.

Die Karte wird hierfür auf die von Ternio entwickelte BlockCard-Plattform zurückgreifen. Die Technologie unterstützt Einzahlungen in verschiedenen Kryptowährungen. Die Werte können anschließend in den nativen Währungen der drei Kooperationspartner gespeichert werden. Neben Litecoin (LTC) wären dies also der Bibox Token (BIX) und Ternio (TERN). Die Karte wird zunächst in den Vereinigten Staaten verfügbar sein. Eine Einführung in anderen Regionen soll allerdings bald folgen.

Litecoin BlockCard wird in LoafWallet und Bibox-Börse integriert

Bibox wird sich um die Verwaltung und Weiterleitung des Kundenvermögens kümmern. Für die Gewährleistung eines reibungslosen Zahlungsverkehrs greift es demnach auf sein eigenes Handelsvolumen zurück. Die estnische Bitcoin-Börse wird die Litecoin BlockCard außerdem an die eigene Handelsplattform anbinden. Auch die Litecoin Foundation verspricht eine Integration der Karte in die hauseigene LoafWallet.

Alle Kooperationspartner verfolgen somit das Ziel, neue Anwendungsmöglichkeiten für die eigenen Technologien und Produkte zu finden. Demgemäß äußerte sich auch Charlie Lee, Schöpfer von Litecoin und Geschäftsführer der Litecoin Foundation:

Dies ist eine spannende Partnerschaft für uns, da sie die Mission der Litecoin Foundation vorantreibt, mehr Anwendungsfälle für die Ausgaben von Litecoin im Alltag zu schaffen. Die Nutzung der BlockCard-Plattform von Ternio mit der Börsen-Engine von Bibox ermöglicht Litecoin-Inhabern einen beispiellosen Zugang zur Nutzung ihrer LTC bei Händlern auf der ganzen Welt.

Krypto-Debitkarten: Die Auswahl steigt

Die Litecoin BlockCard reiht sich neben andere Krypto-Kartenprojekte ein. Die Bitcoin-Börse Coinbase hat demnach ebenfalls eine eigene Debitkarte entwickelt. Die Coinbase-Karte war bereits seit April in Großbritannien verfügbar. Nun wurde sie auch in Deutschland und anderen europäischen Staaten eingeführt. Darüber hinaus erwarb auch TenX eine Geschäftslizenz für Europa. Krypto-Debitkarten sind das Kernprodukt des Unternehmens aus Singapur. Auch TenX-Karten befinden sich somit auf dem Weg zum europäischen Markt.


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