LinkedIn Hack: “Peace” verkauft 117 Mio. Daten gegen Bitcoin

Max Kops

von Max Kops

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Hacker using laptop : it concept

Quelle: Hacker using laptop : it concept

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Einer Hackergruppe, der vor Jahren die das Eindringen in LinkedIn gelang, verkauft momentan gestohlene Nutzerdaten, darunter auch Passwörter, im Darknet gegen Bitcoin Zahlungen. Der eigentliche Hack liegt mehrere Jahre zurück, trifft LinkedIn aber nach langer Zeit dennoch sehr stark.
Hackergruppe konnte 2012 LinkedIn Daten stehlen

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Mark Preuss

Hackergruppe konnte 2012 LinkedIn Daten stehlen

Im Internet ist bekanntlich nichts privat, egal ob berufliche Daten, Fotos oder Dokumente. So erfahren es momentan auch viele Nutzer des Business Netzwerks LinkedIn. Im Jahr 2012 gelang es einem Hacker, insgesamt 117 Millionen Emailadressen und Passwörter zu stehlen.

Ursprünglich 6,5 Millionen Datendiebstähle bekannt

Die besagte Hackergruppe nennt sich selbst Peace und hatte sich vor allem durch das Bekanntwerden dieses Angriffs im Jahr 2012 einen Namen gemacht. Man war damals davon ausgegangen, dass ca. 6,5 Millionen Emails und die dazugehörigen, verschlüsselten Passwörter abhandengekommen waren. Diese Daten wurden veröffentlicht und so hoffte man, das Ende des Schreckens bereits überstanden zu haben.

Zahl der LinkedIn Datendiebstähle auf 117 Millionen geschätzt


Nun scheint der gesamte Angriff, der mittlerweile seit ca. vier Jahren vergangen ist, eine Wende zu nehmen: Insgesamt 117 Millionen Passwort- Emailkombinationen werden Berichten zufolge im Darknet zum Verkauf angeboten.

Wer ist betroffen?

Bei den Passwörtern handelt es sich nach aktuellen Informationen um verschlüsselte Zugänge, das bedeutet, dass Hacker bzw. Käufer der Daten zwar die verschlüsselten Informationen haben, daraus aber nicht zwingend die Klartextpasswörter ableiten können. Aber: Bei Passwörter, die von vielen Menschen gleichzeitig verwendet werden (z.B. einfache Wörter oder reine Zahlenkombinationen) lassen sich Rückschlüsse auf den Klartext eines Passworts ziehen.

Vermutlich haben die meisten Nutzer ihre Passwörter seit dem Hack im Jahr 2012 geändert. Es sei dennoch davor gewarnt, nicht auf mehreren Plattformen dasselbe Passwort zu verwenden. Dann hätte jemand, der das Passwort kennt, gleich den Zugriff auf weitere Portale und sensible Daten des Nutzers.

Was kann ich als LinkedIn Nutzer tun?

Nutzer des Businessnetzwerks wird dringend empfohlen, ihre Passwörter zu ändern, um weitere Risiken zu vermeiden. Weiteren Einfluss kann man als Nutzer nicht auf den Vorfall nehmen.

Meinung des Autors (Max):

KEIN System ist sicher – Diese Maxime gilt für jedes System, unabhängig davon, wie groß, bekannt oder „sicher“ es ist. Nicht zuletzt der Mt. Gox Skandal hat gezeigt, wie aus Multimillionen schweren Plattformen in wenigen Tagen Schutt und Asche werden kann. Auch wenn LinkedIn längst nicht existenzbedrohend davon betroffen ist, muss das Unternehmen nach vier Jahren (!) einen großen nachträglichen Imageschaden hinnehmen.

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