Bitcoin Lightning in der Praxis: Worauf es jetzt ankommt und was man tun kann

Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Sven Wagenknecht

Sven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

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Quelle: repair of a bicycle with a wrench via Shutterstock

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Ja, es funktioniert. Nicht nur in einer Testumgebung, sondern auch in der Praxis können Bitcoin-Zahlungen via Lightning Network schnell und günstig abgewickelt werden. Wie wir bereits berichtet haben, können Zahlungskanäle außerhalb der Bitcoin-Blockchain genutzt werden, um so den Flaschenhals der beschränkten Skalierung zu umgehen. Der Begriff Kryptowährung im Sinne einer Bezahlwährung für alltägliche Dinge wird damit wieder legitimer. Bitcoin erkämpft sich mit Hilfe der zusätzlichen Schicht, also dem Second Layer des Lightning Networks, verlorengegangenes Vertrauen zurück.

Es wäre allerdings zu einfach zu glauben, dass die meiste Arbeit zur Lösung der Skalierungsdebatte damit bereits erledigt wäre. Ganz im Gegenteil: Sie fängt gerade erst an. So schön es ist, dass einzelne Anbieter Payment Channels integriert haben, gibt es noch große Hürden zu nehmen.

Ohne Angebot keine Nutzung

Damit sich Second-Layer-Lösungen durchsetzen und dem Bezahlen mit Kryptowährungen neuen Schwung verleihen, braucht es auch Händler, die diese Zahlungslösung aktiv anbieten. Je mehr Händler Payment Channels auf Lightning-Basis anbieten, desto eher wird es eine erfolgreiche Bitcoin-Adaption in der Breite geben. Es braucht also mutige Händler, die Second-Layer-Lösungen integrieren, und mutige Konsumenten, die bereit sind, über Payment Channels zu bezahlen bzw. Lightning Wallets zu nutzen. Das Argument, dass eine Integration zu kompliziert ist, ist kaum mehr gültig. Bei BTC-ECHO haben wir das Lightning Network via Coingate zu unserem Shop hinzugefügt – alles kein Hexenwerk.

Wie sicher ist das Lightning Network?

Eine Frage, die sich dabei viele stellen, ist: Wie sicher sind Bitcoin-Zahlungen via Lightning Network bzw. Payment Channel? Die Antwort lautet: Noch sind sie nicht so sicher als Bitcoin-Zahlungen, die ausschließlich über den Baselayer laufen. Natürlich sind Technologien, die noch am Anfang stehen, besonders anfällig für Fehler. Es kann daher durchaus zu Schwierigkeiten kommen. Auch entstehen durch Payment Channels wieder neue Abhängigkeiten von zentralen Intermediären, was Dezentralitäts-Evangelisten ein Dorn im Auge sein mag. Um eine emotionale Debatte zu vermeiden, hilft es, sich der Thematik ganz sachlich zu nähern.


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Schließlich kann jeder weiterhin seine Zahlungen ausschließlich über den Bitcoin-Baselayer abwickeln lassen – Payment Channels sind nur ein weiteres Angebot. Niemand wird gezwungen, sie zu nutzen und sich damit auf hinzugeschaltete Intermediäre zu verlassen. Klar ist jedoch: Wenn man in einem Café für 2,50 Euro einen Kaffee kauft oder im Online-Shop für 25 Euro ein T-Shirt, dann sollten die Vorteile ganz klar die Risiken überwiegen und die Wahl auf den Payment Channel fallen, sofern man dem Händler ausreichend vertraut.

Skalierung in den Griff bekommen

Bei allen berechtigten Bedenken, die jede neue Technologie begleiten, heben Lightning & Co. das gesamte Krypto-Ökosystem auf die nächste Stufe. Es gibt kein stärkeres Argument gegen die Vorwürfe, dass Kryptowährungen aufgrund der zugrundeliegenden Blockchain-Technologie nicht ausreichend skalieren können, als auf die Second-Layer-Integration zu verweisen. Denn eines muss klar sein: Blockchains müssen nicht zwangsläufig skalieren! Für die Skalierung gibt es Second-Layer-Lösungen – egal ob für Bitcoin, Ether oder Dash.

In unserer Kryptokompass-Titelstory widmen wir uns ausführlich dem Thema Skalierung und der Rolle von Second-Layer-Lösungen: Wie funktionieren sie und welche Implikationen haben sie für den Kryptomarkt?BTC-ECHO


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