Ledger: Coins auf Hardware Wallets sicher vor Hackerangriffen

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

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Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Quelle: Assembling high performance personal computer, inserting CPU, processor into the motherboard socket, opened PC case in background, shallow depth of field, focus on hand via Shutterstock

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Aktuell tun sich im Netz zwei große Sicherheitslücken auf: die Attacken Meltdown und Spectre. Nahezu alle Prozessoren der großen Anbieter sollen davon Betroffen sein. Der Hardware-Wallet-Anbieter Ledger hat seinen Kunden nun öffentlich zugesagt, dass diese sich um die Sicherheit ihrer eingelagerten Coins keine Sorge machen müssen.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

Wie in den letzten Tagen bekannt wurde, haben sich mit Meltdown und Spectre zwei böswillige Systeme in etlichen Prozessoren weltweit festgesetzt. Über eine Schwachstelle in einem Chip im Prozessor soll es Angreifern möglich sein, auf viele Daten zuzugreifen.

Nahezu alle großen Chip-Hersteller und deren Produkte sollen davon betroffen sein, unter anderem Intel, AMD und ARM. Betroffene Betriebssysteme reichen von Windows über MacOS bis hin zu Linux und Android.

In einer Pressemitteilung machte der Hardware-Wallet-Anbieter Ledger gestern jedoch klar, dass die Geräte von Ledger nicht von den oben beschriebenen Attacken betroffen, die dort aufbewahrten Coins also sicher sind. Damit der Angreifer Arbitrary Code Exploitation betreiben kann, d. h. gegen den Willen des Angegriffenen Befehle in dessen Systemen durchführen kann, müssen externe Programme auf dem Gerät installiert werden. Solange lediglich die von Ledger integrierten Apps für die Nutzung der Wallets verwendet werden, können die Geräte nicht angegriffen werden.


Darüber hinaus ist das sichere Betriebssystem BOLOS auf Secure Chips aufgebaut, die eine notwendige Distanz zwischen dem Betriebssystem und den auf dem Gerät konfigurierten Apps schaffen. Zudem sind die Attacken unter anderem darauf ausgelegt, die Rechenleistung der angegriffenen Systeme anzuzapfen und zu missbrauchen. Die Ledger-Geräte sind jedoch vorwiegend auf Sicherheit ausgelegt und nicht auf Rechenleistung.

Die Sicherheit des Ledger und der darauf gelagerten Coins ist auch dann gewährleistet, wenn der mit dem Gerät verbundene Computer zum Opfer der Angriffe wurde. Ledger Hardware Wallets sind so konzipiert, dass Kryptowährungen unabhängig von der Umgebung sicher gelagert und genutzt werden können. Der Private Key des Nutzers wird im Secure Chip aufbewahrt und führt seine Funktion auch nur innerhalb dieser sicheren Schutzhülle aus. Dementsprechend ist der Private Key für den mit dem Ledger verbundenen Computer nicht einsehbar.

BTC-ECHO


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