Lambda: Bitmain investiert in Datenspeicherung

Tanja Giese

von Tanja Giese

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Tanja Giese

Tanja Giese hat Germanistik, Literaturwissenschaft und Philosophie in Potsdam studiert. Mit Leidenschaft lektoriert sie die BTC-ECHO-Artikel und konzentriert sich in ihren eigenen Artikeln vor allem auf die gesellschaftlichen Auswirkungen und den Umgang der Politik mit den Veränderungen, die der Vormarsch der Kryptowährungen fordert.

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Der weltweit größte Hersteller für Krypto-Mining-Equipment Bitmain will offensichtlich seine Fühler noch weiter ausstrecken. Wie am 17. August bekannt wurde, investiert das Unternehmen nun in ein Start-up, das blockchainbasierte Lösungen für Datenspeicherung bietet.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Phillip Horch

Das in Peking ansässige Krypto-Unternehmen Bitmain ist vor allem als Hersteller von Mining-Geräten und Betreiber der großen Mining-Pools ntpool.com, BTC.com und ConnectBTC.com bekannt. Damit geht es dem Unternehmen scheinbar recht gut. Erst Anfang des Monats wurde bekannt, dass Bitmain im ersten Quartal dieses Jahres einen ordentlichen Gewinn von 1,1 Milliarden US-Dollar einfahren konnte. Immerhin nimmt das Unternehmen mit 75 Prozent Marktanteil in der Herstellung von ASIC-Chips und Mining-Hardware nahezu eine Monopolstellung ein. Nun hat es in das Blockchain-Datenspeicher-Start-up Lambda investiert.

Eine Erweiterung des Portfolios?

Zu Beginn des Monats August startete Lambda einen eigenen Initial Coin Offering (ICO). Dabei konnte das Start-up Investitionen von namhaften Institutionen wie FunCity Capital, BlockVC, BlueHill, Zhen Fund, Metropolis VC, Dfund, DATA Foundation und weiteren verbuchen. Der größte Erfolg des ICOs dürfte aber in der Investition durch Bitmain liegen. Laut der Pressemitteilung vom 17. August wird Lambda diese für die weitere Produktion von sicheren blockchainbasierten Infrastrukturen und dezentralen Anwendungen (DApps) nutzen. Es überrascht nicht, dass sich Lambda-CEO Xiaoyang besonders über die Finanzierung durch Bitmain freut:

„Diese Investition eines globalen Branchenführers ist eine wichtige Bestätigung und Anerkennung von Lambdas langjährigem Engagement bei der Entwicklung einer erstklassigen blockchainbasierten Speicherlösung.“


Auch Bitmain freut sich darauf, mit Lambda zusammenzuarbeiten, könnte das Unternehmen so sein Portfolio doch noch erweitern. Dabei scheint die Entscheidung ganz bewusst auf das Start-up aus Singapur gefallen zu sein, wie ein Sprecher des Mining-Herstellers erklärte:

„Datenspeicherung ist ein interessanter Entwicklungsbereich in der Blockchain-Infrastruktur und Lambdas Technologievision, deren pragmatische Roadmap und der bisherige Fortschritt waren Schlüsselfaktoren für uns.“

Bitmain selbst hatte erst im Juni dieses Jahres im Zuge des geplanten Börsengangs Investorengelder sammeln können. Allein die Beteiligungsgesellschaft Seqouia Capital war dabei mit 400 Millionen US-Dollar eingestiegen.

BTC-ECHO


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