„Kryptokönig“ Bart Smith: Bitcoin ist immer die Währung des Internets

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„Kryptokönig“ Bart Smith: Bitcoin ist immer die Währung des Internets

Bart Smith, Ansprechpartner für digitale Vermögenswerte bei Susquehanna International Groups teilte CNBC vor Kurzem mit, warum seiner Meinung nach der Bitcoin immer noch die zuverlässigste Investition unter den Kryptowährungen ist. Ferner sprach er auch von seiner Einschätzung zur Entwicklung des Bitcoin-Kurses.

In der Sendung „Fast Money“ auf CNBC wies Smith darauf hin, dass Bitcoin die beste Anwendung in der „realen Welt“ gefunden hat, da Menschen nun anfangen, ihn „funktional“ einzusetzen. In einem Kommentar erläuterte er:

„Wenn man einen Vermögenswert haben möchte, den man derzeit auch nutzen kann und der bereits funktional eingesetzt wird, dann ist es Bitcoin. Der Anwendungsfall für Bitcoin ist heute gültig, er zählt als Währung des Internets.“

Er wiederholte, dass Bitcoin immer noch eine Art „digitales Gold“ darstelle. Bitcoin könne demnach als ein unzensiertes, grenzübergreifendes und effizientes Werkzeug zur Wertübertragung eingesetzt werden. Smith unterstrich seine Aussage nochmals, dass Bitcoin als Überweisungsmethode von unschätzbarem Wert sei und erklärte:

„Sie verwenden Western Union und traditionelle Banken; das ist langsam und teuer. Und da ist noch wer, der Sie daran hindern kann, Geld zu versenden, egal ob es gut oder schlecht ist. Mit Bitcoin kann ich Geld versenden. Schnell und billig. Und ganz ehrlich, mich kann niemand dabei aufhalten.“

Beim Vergleich von Bitcoin mit Altcoins, vor allem mit denen, die zum Beispiel Smart Contracts propagieren, wies der Trader von Susquehanna darauf hin, dass der Bitcoin-Kurs fallen wird, da die oben genannten Anwendungsfälle ihn auf seinem Platz halten werden.

„Wenn das die beiden Anwendungsfälle von heute sind. Es ist kaum vorstellbar, dass Bitcoin seine beiden Anwendungsfälle gegen den Rest verlieren wird.“

Der Altcoin-Markt ist „aufgebläht“

Auf die Frage von CNBCs Gastgeberin, Melissa Lee, ob er es gut finde, dass die Volatilität von Bitcoin etwas nachgelassen habe und er seine „Tradingrange“ gefunden habe, verwies der Wall Street Trader wieder auf seine Aussage des „digitalen Goldes“ und sagte, dass Bitcoin eine Art Reservewährung dieser Branche geworden sei und auch zum Rückgrat einer Mehrheit von Krypto-zu-Krypto-Trades.


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Etwas später teilte der Trader mit, dass der Altcoin-Markt jedoch aufgebläht sei. Der Grund dafür seien die weit verbreiteten Spekulationen von Privatanlegern.

Er erklärte:

„Von Bitcoin waren viele begeistert, wie auch von den vielen Tokens und Anwendungsfällen. Und plötzlich haben alle gesehen, dass all diese kleinen Tokens alles übertreffen. Wir haben etwas zu viel hineininterpretiert.“

Während Smith mehr über den Blockchain-Entwicklungsstand von Altcoins sprach, meinte er, dass eine weitverbreitete Adaption durch Smart Contracts und dem Lightning Network diese möglich mache, was allerdings noch etwas dauere. Damit wollte er nochmal ausdrücken, dass Bitcoin als einzige Kryptowährung mit nicht spekulativem Wert anzusehen ist.

BTC-ECHO

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