Krypto- und traditionelle Märkte KW50 – Ende für Anstieg von Bitcoins Volatilität?

Dr. Philipp Giese

von Dr. Philipp Giese

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Dr. Philipp Giese

Dr. Philipp Giese arbeitet als Chief Analyst für BTC-ECHO und ist auf die Bereiche Chartanalyse und Technologie spezialisiert. Der promovierte Physiker kann dabei auf jahrelange Berufserfahrung als technologischer Berater zurückgreifen. Zudem ist er zentraler Ansprechpartner im Discord-Channel von BTC-ECHO und pflegt als Speaker und Interviewer den Austausch mit Startups, Entwicklern und Visionären.

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Die Korrelation zu Gold stieg an, sodass Bitcoin und Gold inzwischen positiv korreliert sind. Die Volatilität fand tatsächlich ein Plateau bei ungefähr 0,05 Prozent, während die Rendite auf minus zwei Prozent pro Tag gefallen ist. 

Was taugen Bitcoin und der stark korrelierte Krypto-Markt als unkorreliertes Asset? Sind die klassischen Märkte weiterhin vom Krypto-Markt entkoppelt? Und wie stark ist die Volatilität Bitcoins?


Die Größen-Korrelation und Volatilität sind gerade für institutionelle Investoren von Bedeutung: Eine niedrige Korrelation mit traditionellen Märkten wie dem S&P500, dem DAX oder dem Dow Jones würde bestätigen, dass der Krypto-Markt für institutionelle Investoren interessant sein könnte. Er wäre für eine größere Diversifizierung des Portfolios hilfreich. Ein anderer Monitor ist die Volatilität: Eine hohe Volatilität und das damit verbundene Risiko schrecken institutionelle Investoren ab.

Seit Anfang November verfolgen wir, wie sich Bitcoin im Vergleich zu traditionellen Märkten schlägt. Wir schauen deshalb auf die Korrelation im letzten Monat, auf eine gleitende Korrelation und eine gleitende Volatilität. Die beiden letzten Werte werden für jeden Tag auf der Basis der letzten 30 Tage ausgerechnet. Da sich die Korrelationen innerhalb des Krypto-Markts sehr ähnlich verhalten und BTC für institutionelle Investoren aktuell am interessantesten ist, fokussieren wir uns größtenteils auf den Bitcoin-Kurs.

Der am 14. November begonnene Abverkauf am Krypto-Markt geht weiter. Die Volatilität ist damit auch wieder da. Inzwischen ist auch wieder die Kopplung zu XRP fast gleichauf mit der zwischen Ethereum und Bitcoin:


Weiterhin kann man also den Blick auf Bitcoin beschränken, qualitativ sind die Ergebnisse zweifellos übertragbar.

Korrelation: Kryptowährungen vs. traditioneller Markt

Die Korrelation von Bitcoin zu den klassischen Werten hat sich seit der letzten Woche kaum geändert. Eine Ausnahme stellt dabei Gold dar. Während in den letzten Wochen Bitcoin und Gold leicht antikorreliert waren, ist die Kopplung inzwischen positiv. Im direkten Vergleich entspricht die Kopplung von Bitcoin zu den traditionellen Märkten der von Öl zu den anderen betrachteten Märkten:

 

Dieses Bild bestätigt sich beim Blick auf die laufenden Korrelationen. Fast alle Assets weisen bezüglich Bitcoin eine Korrelation von ungefähr 0,2 auf. Die Kopplung zu Gold ist weiterhin die geringste, steigt aber weiter an:

Bitcoins Volatilität bald in einer Sättigung

Tja, Bitcoin ist wieder ein hochvolatiles Asset. Immerhin bestätigt sich die in der letzten Woche geäußerte Vermutung einer Sättigung: Der Anstieg der Volatilität ist nun geringer geworden. Die Volatilität von Öl, obschon höher als die der anderen traditionellen Märkte, ist am Fallen und nur halb so hoch wie die von Bitcoin:

Weiterhin lädt der Krypto-Markt noch wenig zu einem Investment ein. Die steigende Volatilität hängt mit der nach wie vor fallenden Rendite zusammen. Die tägliche Rendite beträgt, wie schon in der letzten Woche, minus zwei Prozent. Damit liegt sie deutlich unter der von Gold, den Indizes SP500, Dow Jones und Dax sowie vom Öl. Selbst das bisher vergleichsweise schlechte Asset Öl hat sich bezüglich Rendite an die anderen Assets angepasst:

 

Diese fallende Rendite ist aktuell eher für Trader, die Short Positions nutzen, interessant, als für längerfristige Anleger. Damit dies passiert, muss sich der Trend der Rendite mal wieder umkehren und die Volatilität sinken.

Daten auf Basis von cryptocompare.comfinance.yahoo.com und fred.stlouisfed.org

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