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Krypto- und traditionelle Märkte KW01 – Monatliche Rendite von Bitcoin über fast allen Assets

Quelle: Shutterstock

Krypto- und traditionelle Märkte KW01 – Monatliche Rendite von Bitcoin über fast allen Assets

Die Korrelation zu Öl fiel weiter, sodass Bitcoin und Öl inzwischen zu 40 Prozent antikorreliert sind. Die Volatilität von Bitcoin fällt leicht, während die monatliche Rendite über allen Vergleichsassets außer Gold liegt.

Was taugen Bitcoin und der stark korrelierte Krypto-Markt als unkorreliertes Asset? Sind die klassischen Märkte weiterhin vom Krypto-Markt entkoppelt? Und wie stark ist die Volatilität Bitcoins?

Die Größen-Korrelation und Volatilität sind gerade für institutionelle Investoren von Bedeutung: Eine niedrige Korrelation mit traditionellen Märkten wie dem S&P500, dem DAX oder dem Dow Jones würde bestätigen, dass der Krypto-Markt für institutionelle Investoren interessant sein könnte. Er wäre für eine größere Diversifizierung des Portfolios hilfreich. Ein anderer Monitor ist die Volatilität: Eine hohe Volatilität und das damit verbundene Risiko schrecken institutionelle Investoren ab.

Seit Anfang November verfolgen wir, wie sich Bitcoin im Vergleich zu traditionellen Märkten schlägt. Wir achten daher auf die Korrelation im letzten Monat, auf eine gleitende Korrelation, eine gleitende Volatilität und eine gleitende Rendite. Die drei letzten Werte werden für jeden Tag auf der Basis der letzten 30 Tage ausgerechnet. Da sich die Korrelationen innerhalb des Krypto-Markts sehr ähnlich verhalten und BTC für institutionelle Investoren aktuell am interessantesten ist, fokussieren wir uns größtenteils auf den Bitcoin-Kurs.

Mit einem ordentlichen Rebound konnten im letzten Jahr weitere Kursverluste bei Bitcoin, XRP und Ethereum vermieden werden. Die Volatilität ist damit auch wieder da, wobei die Seitwärtsbewegung von Bitcoin und XRP zu einem Sinken derselben führt. Die Kopplung der Top-3-Kryptowährungen untereinander unterscheidet sich inzwischen kaum:

Korrelation: Kryptowährungen vs. traditioneller Markt

Bitcoins Korrelation zu den klassischen Werten hat sich seit der KW51 des letzten Jahres wieder stark geändert. Die Kopplung zu Öl ist stark negativ. Ähnliches lässt sich zur Kopplung zu den amerikanischen Indizes S&P 500 und Dow Jones sagen:

Durch diese negativen Kopplungen ist die mittlere Korrelation unter allen betrachteten Märkten für Bitcoin am geringsten.

Die Kopplungen zu Gold und dem DAX sind am stärksten, während die Korrelationen zu den Indizes S&P 500 und Dow Jones sowie die Korrelation mit Öl negativ sind:

Volatilität von Bitcoin fällt leicht

Die Volatilität von Bitcoin ist weiterhin deutlich höher als die der anderen Assets. Selbst die von Öl verblasst gegen Bitcoins Schwankungen. Positiv ist jedoch anzumerken, dass die Volatilität inzwischen etwas fällt:

Die monatliche Rendite liegt aktuell zwar bei Null, konnte aber ordentlich zulegen. Zwar konnte die monatliche Rendite noch nicht die von Gold schlagen, liegt aber inzwischen über den drei Indizes S&P 500, DAX und Dow Jones sowie über der monatlichen Rendite von Öl:

 

Selbst wenn Bitcoins Volatilität so hoch bleiben würde, wäre das wenigstens eine Unsicherheit, mit der Anleger rechnen können. Eine gewisse Stabilität kann man also sehen. Wie schon in der KW51 des letzten Jahres wird damit Bitcoin wieder für institutionelle Anleger attraktiv.

Daten auf Basis von cryptocompare.comfinance.yahoo.com und fred.stlouisfed.org

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