Krypto-Plattform der nächsten Generation „NEM“ offiziell gestartet

Krypto-Plattform der nächsten Generation „NEM“ offiziell gestartet

NEM (New Economy Movement) ist am 31. März 2015 mit der zugehörigen Kryptowährung XEM offiziell gestartet. Basierend auf den Grundwerten ‚Chancengleichheit‘ und ‚Selbstbestimmung‘ hat sich die Krypto-Plattform zum Ziel gesetzt, eine zeitgemäße, nachhaltige Wirtschaft zu erschaffen.

NEM bringt einen neuartigen Konsensmechanismus mit sich: Proof of Importance (POI). Der POI-Algorithmus berechnet einen “Wichtigkeitswert” für jedes Konto. Dabei werden der Kontostand, die Aktivität des Kontos und der Wichtigkeitswert der Konten, mit denen interagiert wurde, berücksichtigt.

Je höher der Wichtigkeitswert eines Kontos ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, Transaktionsgebühren zu “ernten”. Konten mit höheren Beträgen sind also nicht automatisch im Vorteil. Folglich wird eine Motivation erzeugt, die Währung tatsächlich zu benutzen und nicht nur zu halten, sodass die Umlaufgeschwindigkeit der Währung erhöht wird. Außerdem können Probleme abgeschwächt werden, die unter anderem mit Proof of Work zusammen hängen, wie zum Beispiel: Extreme Preisschwankungen, Deflation, massiver Energieverbrauch und Zentralisierungstendenzen.

Das Sicherheitskonzept

Sicherheit ist für Kryptowährungen ein zentrales Thema, daher wurde bei der Entwicklung von NEM besonderer Wert auf die Verbesserung der Sicherheit des Netzwerks und der Konten selbst gelegt. So wurde beispielsweise der Reputations-Algorithmus “Eigentrust++” implementiert, mit dessen Hilfe die Vertrauenswürdigkeit aller teilnehmenden Knotenpunkte gemessen wird. Je niedriger die Vertrauenswürdigkeit eines Knotenpunkts ist, desto geringer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Knotenpunkt für die aktive Kommunikation von anderen Knotenpunkten ausgewählt wird. Des Weiteren ist NEM die erste Krypto-Plattform, die eine Zeitsynchronisation zwischen den Knotenpunkten nutzt und eine innovative Spam-Schutzfunktion integriert hat.

Aber auch die Nutzer selbst werden mit einer Reihe von Funktionen besonders geschützt: Die blockchainbasierte Multisignatur-Methode ist auch für Einsteiger leicht verständlich und einfach zu benutzen, Nachrichten können verschlüsselt gesendet werden und die gesamte Software beruht auf einer robusten Client-Server-Architektur, auf die sehr einfach aufgebaut werden kann, um weitere Funktionen zu ermöglichen.

Hinter den Kulissn von NEM

NEM ist eine zum Teil testgetriebene Entwicklung (eine professionelle Softwareentwicklungsmethode) und in Java und JavaScript geschrieben. Das Entwicklerteam besteht aus äußerst erfahrenen, leidenschaftlichen Programmieren – einige mit Doktortiteln. Das gesamte NEM Team besteht aus weltweit über 70 Personen, die täglich an verschiedenen Aufgaben arbeiten, wie zum Beispiel Beta-Testing, Marketing, PR, technischer Support und vieles mehr.

Das NEM Ökosystem wurde von Grund auf sorgfältig konzipiert und rigoros mit umfassenden Stresstests geprüft. So wurden beispielsweise Millionen von Transaktionen während der 9-monatigen Alpha- und Betaphase der Software gesendet. NEM schafft Lösungen für eine Vielzahl von Anwendungsgebieten wie persönliche Finanzen, Inernethandel,

Büroautomation und sichere, persönliche Nachrichtenübermittlung. Sicherheit und Zuverlässigkeit waren und sind daher durchweg oberste Priorität während der Entwicklung.

Die Technologie

Die Software besteht grundsätzlich aus zwei Teilen: dem NEM Infrastructure Server (NIS) und dem NEM Community Client (NCC). Die Kryptowährung XEM stellt nur einen Teil des NEM Ökosystems dar, und zusammen mit NIS und NCC bildet sie eine der weltweit fortschrittlichsten, dezentralen Krypto-Plattformen. Für zukünftige Versionen sind sogenannte Smart Property Tiles, eine dezentrale Asset Exchange, Smart Contracts und viele weitere innovative Anwendungen geplant, die alle auf der NEM Blockchain basieren.

Die zugrunde liegende Architektur wurde von vornherein auf die Verwendung von “Thin Clients” ohne Verwendung von Drittanbietern ausgelegt. Dadurch kann eine Vielzahl von Geräten mit unterschiedlichster Hardware, wie zum Beispiel preisgünstige Minicomputer (Raspberry Pi 2 und andere) oder Smartphones, verwendet werden, und NEM somit einem größeren Publikum bereitgestellt werden. Die Nutzer haben volle Kontrolle über ihr digitales Geld und müssen keinerlei Einschränkungen durch Dritte befürchten.

Wie bereits erwähnt ist die Veröffentlichung von NIS und NCC nur der erste Schritt für den Start des NEM Ökosystems. Die Plattform wurde so konzipiert, dass weitere Systeme komfortabel integriert werden können. Die möglichen Anwendungen sind hierbei vielfältig: Hochfrequenzhandel, Integration von Finanzmärkten (Aktien, Derivate, Optionsscheine, Devisen etc.), Social Media, fortschrittliche Smartphone Apps und viele weitere Entwicklungen, die bequem in die flexible und robuste Plattform integriert werden können.

Weitere Informationen gibt es auf der Website http://www.nem.io und dem NEM Blog http://blog.nem.io, wo auch viele Tutorials zu finden sind, die beim Einstieg in die Software helfen.

BTC-Echo

Image Source: NEM

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