Bitcoin, Krypto-Investments in Yuan stark gestiegen

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Krypto-Investments in Yuan stark gestiegen

Aufgrund der günstigen Marktlage sind die Investitionen in Kryptowährungen mit chinesischen Yuan (CNY) stark angestiegen. Der chinesische Krypto-Handel erlebt nach Rekordtief und trotz Verboten ein Comeback. Das zeugt vom Einfallsreichtum der chinesischen Bitcoin-Fans und deutet auf die allgemeine Fokussierung der chinesischen Wirtschaft auf Bitcoin hin.

Chinas Krypto-Investoren kaufen vermehrt Bitcoin. Eine Coinlib-Erfassung des Krypto-Markts ergibt bei der Aufstellung des Money Flows der letzten 24 Stunden ein Investitionsvolumen von Yuan in BTC von 164 Millionen US-Dollar.

Yuan zweitstärkste Fiatwährung nach US-Dollar

Nach dem US-Dollar und vor dem brasilianischen Real stellt der Yuan damit die zweitstärkste Fiatwährung auf dem Markt dar. Am meisten Yuan fließen in den Bitcoin; aber auch Ether (75 Millionen US-Dollar) und Stellar (19,94 Millionen US-Dollar) profitieren von chinesischen Investitionen.

Ausnahmsloses Verbot von ICOs und Kryptowährungen, Bitcoin Mining erlaubt

Trotz der gestiegenen Investitionen bleibt in China der Handel mit Kryptowährungen, ebenso wie ICOs, seit 2017 verboten. Während von staatlicher Seite Blockchain und Bitcoin verstärkt als Instrument für Verwaltung, Innovation und Kontrolle begriffen werden, versucht das Land, etwa über Netzsperren und Offenlegungspflichten Investitionen in dezentralisierte Währungen zu verhindern. Begründet wird dies mit dem Anlegerschutz.

Rekordtief im August 2018

Dass der chinesische Krypto-Handel durch Regulierung nicht komplett auslöschbar ist, betonten Experten bereits seit dem Rekordtief chinesischer Krypto-Investitionen im August 2018 (BTC-ECHO berichtete). Damals betrug der Anteil chinesischer Händler am Bitcoin-Markt nur ein Prozent. Im Gegensatz dazu hatte der Yuan vor der Regulierungswelle im Herbst 2017 noch zu mehr als 90 Prozent zum BTC-Handelsvolumen beigetragen.

Mit VPN und Standortverlagerung gegen Überwachungsmaßnahmen


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Auf das krypto-feindliche Klima im Land reagieren chinesische Investoren mit immer geschickteren Ausweichmanövern. Dazu zählt zum einen die Dezentralisierung des eigenen Geschäfts über Peer-to-Peer-Lösungen. Zum anderen trotzen die Anleger den Überwachungsmaßnahmen mit VPNs, über die sie gesperrte Webseiten aufrufen können. Überdies soll es Ausweichbewegungen nach Hongkong geben.

In Anbetracht der vermehrten Investitionen in Yuan scheinen die Regulierungsmaßnahmen Chinas nicht so umfassend zu greifen wie geplant. Das Interesse der Regierung an Bitcoin und Blockchain lässt sich nicht ohne ein gesteigertes Bewusstsein für die Möglichkeiten von Kryptowährungen in der Bevölkerung beibehalten – zumal sich die chinesische Wirtschaft im Wachstum befindet und Differenzierung auf dem Finanzmarkt begünstigt.

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