Krypto-Exchange und Yahoo-Tochter TaoTao lockt Nutzer mit zweifelhaftem Angebot

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Krypto-Exchange und Yahoo-Tochter TaoTao lockt Nutzer mit zweifelhaftem Angebot

Die japanische Yahoo-Tochter TaoTao will ab dem 25. Mai den Betrieb aufnehmen. Die Krypto-Exchange ist damit eine der wenigen Börsen, welche die regulatorische Absegnung der Finanzaufsicht des Landes erhalten hat. Kundschaft möchte das Unternehmen indes mit der Verlosung eine Cashback-Programms in Höhe von 10.000 Yen gewinnen.

Der Krypto-Markt gilt mittlerweile unter den althergebrachten Granden des Internetzeitalters nicht mehr als Neuland. Und so stimmt es nicht verwunderlich, dass immer mehr namhafte Konzerne einen Versuch wagen, am Markt Fuß zu fassen. So nun auch Yahoo. Wie das japanische Branchenmagazin CoinPost berichtet, soll die TaoTao Exchange, eine Yahoo-Tochter, bereits „Mitte Mai an den Start gehen“.

Keine Exchange ohne Liquidität

Bei einer Neugründung sehen sich Handelsplätze in aller Regel einem dominierenden Problem gegenüber: der Generierung von Liquidität. Denn wenn die Nutzerbasis derart gering ist, dass Orders nicht gemacht werden können, kann die Börse ihre Aufgabe als Handelsplatz nicht mehr erfüllen. Gerade junge Börsen rekurrieren daher immer öfter auf Wash Trading, um Nutzer anzuziehen. TaoTao wählt einen anderen Weg.

Die Bitcoin-Börse wirbt auf ihrer Website mit einem Cashback-Programm, welches 500 per Los auserkorenen Tradern 10.000 Japanische Yen (etwa 80 Euro) auszahlt. Gesetzt den Fall, die Investoren haben sich im Zeitraum zwischen dem 25. März und 17. April registriert und können mindestens 250.000 Yen (etwa 2.000 Euro) an Krypto-Trading-Volumen auf der Website vorweisen.

Anfangs nur kleines Sortiment

TaoTao soll laut Unternehmensangaben am 25. Mai den Betrieb aufnehmen. Anfangs können Anleger BTC, LTC, ETH, XRP und BCH auf der Plattform traden. Dabei handelt die Exchange mit der regulatorischen Absegnung der japanischen Finanzaufsichtsbehörde, der Financial Services Agency (FSA). Diese hatte im Zuge des Coincheck-Hacks eine Registrierungspflicht für Krypto-Unternehmen verfügt. Bei dem Hack konnten die Angreifer NEM Token im Gesamtwert von über 500 Millionen US-Dollar entwenden. Die Genehmigung ist insofern bemerkenswert, als dass 2018 190 Anträge bei der Aufsichtsbehörde anhängig waren, von denen bisher nur einige wenige die regulatorische Absegnung erhielten.

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