Koreas größte Krypto-Börse Bithumb entlässt 50 Prozent der Mitarbeiter

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Koreas größte Krypto-Börse Bithumb entlässt 50 Prozent der Mitarbeiter

Der Krypto-Winter hinterlässt seine Spuren in der Branche: Die größte südkoreanische Krypto-Börse Bithumb gibt weitere Entlassungen bekannt. Die Zahl der Beschäftigten soll um bis zu 50 Prozent sinken. Das schrumpfende Handelsvolumen des Krypto-Markts der letzten Monate bewegt die Unternehmen der Branche zu Restrukturierungen.

Wie Coindesk Korea am 18. März meldet, sieht sich die südkoreanische Krypto-Börse Bithumb gezwungen, seinen Mitarbeiterstamm um bis zu 50 Prozent zu reduzieren. Die Gesamtzahl der Beschäftigten schrumpfe dann von 310 auf rund 150 Personen. Die Entlassungen sollen noch im März 2019 beginnen.

Freiwillige vor

Ein Mitarbeiter von Bithumb betonte gegenüber Bitsy.com, dass vor allem Mitarbeiter freigestellt werden, die sich ohnehin aus dem Unternehmen zurückziehen wollten:

Der freiwillige Rückzug ist Teil unseres Support-Programms für ehemalige Angestellte und bietet Unterstützung bei Fortbildungen und der Suche nach neuen Arbeitsplätzen. Abgesehen davon ist Bithumbs Handelsvolumen im Vergleich zum Vorjahr gesunken, sodass wir nun interne Maßnahmen ergreifen. Wir werden weiterhin benötigte Stellen in verschiedenen neuen Businesses mit neuem Personal besetzen.

Letzte Entlassungen vor wenigen Monaten

Bereits im Dezember 2018 gab Bithumb Entlassungen bekannt, 30 Prozent der damals noch 340 Beschäftigten mussten das Unternehmen verlassen. Im Januar wurde das Gwanghwamun-Kundencenter in Jung-gu, Seoul, geschlossen.

Bithumb Teil der Bitcoin-Exchanges-Allianz

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Noch im Januar 2019 gab es Spekulationen darüber, ob Bithumb im Zuge einer Fusion mit Blockchain Industries zu einem börsendatierten Unternehmen wird. Grund dafür ist die Listung von Blockchain Industries als Over-the-Counter-Handelsunternehmen (OTC). Die ambitionierten Pläne wirken nun durch die Bekanntgabe der Entlassungen gebremst.

Der Krypto-Winter vereist die Branche

Der Kurseinbruch von Bitcoin & Co. hat sich auf den Arbeitsmarkt der Branche ausgewirkt. Obwohl Experten die Abkühlung des Hypes für eine gesunde Entwicklung halten, mussten zahlreiche Unternehmen, unter ihnen kürzlich auch Mining-Gigant Bitmain, teils gravierende Stellenstreichungen vornehmen.

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