Koreanischer Kreditriese fordert Blockchain Identitätsdienst

Danny de Boer

von Danny de Boer

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Danny de Boer

Als Informatiker schaut Danny de Boer kritisch auf die Blockchain-Entwicklung und Kryptographie. Zwischen Komplexität und Hype erklärt er allgemeinverständlich und anwendungsbezogen. Seit 2014 berichtet er für BTC-ECHO aus der Krypto-Szene.

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Quelle: © vldi_mir, Fotolia

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Südkoreas größtes Kreditunternehmen nutzt bald einen Identitätsdienst auf Basis einer Blockchain, entwickelt von einem südkoreanischen Startup namens Coinplug.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

Der Dienst wird auf einer von Coinplug genannten FidoChain laufen. Dies ist eine “private Blockchain Technologie” welche hauptsächlich für die dezentrale Verarbeitung, Verifizierung und Erhaltung digitaler Identitäten steht. KB Koomkin Card, ein Tochterunternehmen der KB Koomkin Bank, plant die Integration am Ende des Jahres.

Das Startup arbeitet bereits seit einiger Zeit im Bereich digitaler Identität. Im letzten Jahr gewann es einen 45.000 US-Dollar Preis, nachdem ein Prototyp des Unternehmens bei einem Preisausschreiben der JB Financial Group eingereicht wurde.

Dieser Anwendungsfall wurde von etablierten Unternehmen und auch neuen Unternehmen im Blockchain Bereich angestrebt. Nun arbeitet Coinplug an einer neuen Entwicklung, einem System namens “Coinplug Identification Sytem”, oder CIS.


Laut Richard Yun, Direktor und Chief Operation Officer bei Coinplug, will KB Koomkin das Tool in bestehende Kreditkartendienste integrieren.

Er erzählte CoinDesk:

“KB will dies für kommerzielle Zwecke einsetzen und der Dienst wird für alle Kunden der KB Card ungefähr Mitte Dezember erreichbar sein.”

Neben seinem unternehmerischen Blockchain Projekt betreibt Coinplug eine Bitcoin Börse. Der Auftritt dieser Technologie letzten Monat, kommt nachdem Coinplug seit etwas weniger als einem jahr 5 Millionen US-Dollar $ in einer Series B Finanzierungsrunde gesammelt hat. Das Startup hat bis heute bereits mehr als 8 Millionen US-Dollar $ gesammelt.

Schwachstellen im bestehenden Identitätsdienst ausmachen

Mit der FidoChain ist es Nutzern – in diesem Fall der KB Koomkin Card – möglich Identitäten zu einem Kreditkarten-Produkt hinzuzufügen, zu verifizieren oder zu entziehen.

Yun sagte, dass das Startup mögliche Sicherheits und Nutzerprobleme mit bestehenden Identitätslösungen in Südkorea beheben wollte.

“Wir dachten, dass es sehr wichtig sei sichere und einfache Identifizierungsdienste für Banking-Nutzer bereitzustellen, und wir glauben, dass die Private Blockchain Technology sehr effizient bei der Implementierung sicherer und skalierbarer Identifizierungs/Authentifizerungsmechanismen ist.”

Diese Prognose hat, laut Yun, ein großes Interesse der KB Koomkin auf sich gezogen. Das Unternehmen, welches einen Profit von 2,6 Milliarden US-Dollar $ im Jahr 2015 erwirtschaftete, will die Technologie für seine beiden bisherigen Dienste und alle kommenden Dienste in der Zukufnt einsetzen.

“Es wird darüber geredet, ob die Spannweite des CIS auf andere bisherige, aber auch neue zukünftige Dienste, ausgeweitet werden soll”, erklärte Yun.

KB konnte bisher nicht direkt zu dem Vorhaben befragt werden.

BTC-ECHO

Englische Originalfassung von Stan Higgins via coindesk


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