KoreanBuddy: Mit Bitcoin kannst du alles in Korea kaufen

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Ungeachtet der wachsenden Bitcoin-Nachfrage seitens Händlern und Investoren steht ein Großteil der koreanischen Bevölkerung bzw. der potentiellen Käuferschaft Bitcoin kritisch gegenüber. Die KoreanBuddy-Plattform erlaubt jedem in Korea alles mit Bitcoin zu kaufen – in sämtlichen Geschäften und Unternehmen.

Die Bitcoin Industrie und Community in Seoul, der Hauptstadt Südkoreas hat als technologischer Knotenpunkt in Südostasien enormes Wachstum verzeichnen können, da mit Risikokapital finanzierte Bitcoin-Startups, Veranstaltungen und Treffen den Aufbau einer soliden Bitcoin-Infrastruktur ermöglicht haben.

Die Anstrengungen dieser Startups haben zu der gesteigerten Wahrnehmung von Bitcoin entlang lokaler Händler, Restaurants, Cafés, Bekleidungsgeschäften, Hotels und sogar mobilen Apps geführt, welche Bitcoin als eine der Hauptzahlungsmethoden ihrer breiten Kundschaft anbieten. Startups wie CoinPlug, die für Händler individuelle Bitcoinapplikationen wie z.B. Bitcoin-Kassensysteme, Geschenkkarten, Bezahlprozesse and vereinfachte Bitcoin-Geldbörsen ermöglichen haben dabei zur systemischen Integration von Bitcoin und dessen Nutzung auf Händlerplattformen beigetragen.

Trotz dieser Entwicklungen überwiegt bei den Käufern aber die Skepsis, da sie das Konzept eines dezentralisierten Zahlungssystems nicht verstehen. Folglich hat nur eine kleine Anzahl an Kunden Bitcoin als Zahlungsmittel genutzt.

Aus diesem Grund probiert das Bitcoin-Startup KoreanBuddy einen anderen Ansatz. Anstatt nach Händlern zu suchen, die Bitcoin akzeptieren bietet das Unternehmen mit seiner Plattform Jedem die Möglichkeit alles und überall mit Bitcoins einzukaufen. Das Konzept der Plattform ist denkbar einfach. Der Nutzer wählt den entsprechenden Artikel aus, bezahlt direkt bei KoreanBuddy, und diese senden den Artikel, mit einer geringen Transaktionsgebühr von 5%, in die ganze Welt.

“KoreanBuddy ist nur ein weiterer Schritt zur Verbreitung von Bitcoin-Adaptionen. Alles was wir machen ist den indirekten Erwerb eines Onlineproduktes in Korea anzubieten, welches von jedem auf der ganzen Welt gegen eine kleine Gebühr gekauft werden kann. Dies ist ein wichtiger Beitrag für die Bitcoin-Community und es ist mir ein Anliegen zur weiteren Verbreitung beizutragen”, erzählt der KoreanBuddy-Gründer in einem Exklusivinterview mit NewsBTC.

“Aufgrund der Sprache, Legitimationsanforderungen, Zahlungshürden und einem mangelhaften Versand über dem Seeweg ist es für Nicht-Koreaner praktisch unmöglich in koreanischen Online-Shops einzukaufen. Wir bieten einen einfachen Zugang zu unseren großartigen Produkten von Kosmetik und Kleidung bis hin zu koreanischer Popmusik, koreanischen Essen und alles anderem was Du hier online finden kannst,” fügt er hinzu.

Die internationale Containerschifffahrt ermöglicht es jedem auf der ganzen Welt, der nach koreanischen Produkten auf der KoreanBuddy-Plattform sucht, diese mit Bitcoin zu erwerben.

“Unser eigentliches Ziel sind Nicht-Koreaner. Die Welt ist voll von Nicht-Koreanern. Die 0 % Kommission gilt nur für Januar. Später werden es 5 % sein, sofern die Produkt-URL mit angegeben wird und 10 % wenn nicht, da dies für uns bedeutet, dass wir nach dem Produkt suchen müssen,” erklärt der KoreanBuddy-Gründer in einem Exklusivinterview mit NewsBTC.

Für den ersten Betriebsmonat (Januar) berechnet KoreanBuddy keine Kommission für seinen Service. Ab Februar wird dem Nutzer  5 % Kommission für jeden Kauf in Rechnung gestellt. Wird die Produkt-URL nicht mit angegeben, so verlangt KoreanBuddy eine Kommission von 10%.

BTC-Echo

Quelle: Englische Orginalfassung KoreanBuddy: Purchase Anything in Korea with Bitcoin von Joseph Young via NewsBTC

Bildquelle: Fotalia

Über Sven Wagenknecht

Sven WagenknechtSven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO und verantwortet neben der redaktionellen Planung auch den Bereich Business Development. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann hat er Politik und Wirtschaft in Münster studiert und verschiedene berufliche Stationen, etwa in einer der führenden Unternehmensberatungen und im Bundeswirtschaftsministerium, absolviert. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Als Speaker, zuletzt etwa auf dem St. Petersburg International Economic Forum 2017, referiert er über das makroökonomische Potential der Blockchain.

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