Klon-Alarm in der Schweiz: Dukascopy Group warnt Kunden vor asiatischem Scam

Sebastian Holz

von Sebastian Holz

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Quelle: Shutterstock

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Die Schweizer Krypto-Bank Dukascopy scheint Opfer eines Betruges geworden zu sein. Wie die Bank am Mittwoch, dem 27. Februar, bekannt gab, wirbt der asiatische Devisenhändler GCG Asia mit Namen und Logo der Bank. Dukascopy leitet indes rechtliche Schritte ein.

Die Schweizer Krypto-Bank Dukascopy warnt seine Kunden vor einem asiatischen Klon. Dukascopy ist eine schweizerische Online-Bank, die sich auf den Handel von Devisen, CFDs für Aktien, Metalle, Rohstoffe, Indizes, Kryptowährungen und binären Optionen konzentriert. Wie die Bank am 27. Februar mitteilte, hat der dubiöse asiatische Devisenhändler GCG Asia das Firmenlogo und den Namen der Bank verwendet. Im Statement von Dukascopy heißt es, dass GCG Asia weder in Kooperation noch in irgendeiner anderen Art und Weise mit der Dukascopy Bank verbunden ist. Es besteht keine Verbindung zwischen den beiden Finanzdienstleistern. Auf der Dukascopy-Webpräsenz gibt die Bank an, dass sie bereits rechtliche Schritte gegen GCG Asia eingeleitet hat.

Was sind Klonfirmen?


Indes handelt sich bei der dubiösen Firma GCG Asia allem Anschein nach um eine Klonfirma. Geklonte Firmen sind Unternehmen, die Geschäftsaktivitäten unter einem Scheinmantel durchführen. Betrügerische Firmen täuschen ihre potenziellen Opfer häufig mit der Behauptung, Unternehmen oder Partner zu vertreten. Oberste Ziele der Cyberkriminellen sind Nutzerdaten, Vertrauen und schlussendlich das Geld ihrer Opfer. Schon in der Vergangenheit warnte die britische Finanzaufsichtsbehörde FCA Investoren vor Klonfirmen und explizit vor einem Klon der Investmentfirma Fair Oaks Capital Ltd. Das Klonunternehmen Fair Oaks Crypto verwendete die Registerinformationen von Fair Oaks Capital Ltd., die zuvor von der FCA autorisiert wurden. Ziel war es wohl, den potenziellen Opfern vorzutäuschen, Fair Oaks Capital Ltd. zu vertreten.

Ausblick

Derweil scheinen Cyberbetrüger trotz Bärenmarkt weiterhin großes Interesse am Krypto-Markt zu haben. Oftmals blenden sie ihre Opfer mit Versprechungen von großen Gewinnen. Nicht selten glauben uninformierte Kleinanleger den Heilsversprechen diverser Scams und senden ihnen ihr Geld. Im Fall von Dukascopy konnte womöglich noch rechtzeitig reagiert und informiert werden. Die stetige Zunahme der Integration von Kryptowährungen wird allerdings auch zukünftig Cyberkriminelle auf den Plan rufen. Anleger sollten daher vor dem Investment stets unabhängige Informationsquellen und Foren zu Rate ziehen.

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