Kein XRP im Wüstenstaat: National Bank of Kuwait nutzt RippleNet für Überweisungen

Quelle: Shutterstock

Kein XRP im Wüstenstaat: National Bank of Kuwait nutzt RippleNet für Überweisungen

Im Nahen Osten nimmt die Adaption der Blockchain-Technologie Formen an. Wie die National Bank of Kuwait bekannt gab, wird sie zukünftig Ripple-Technologie für grenzüberschreitende Überweisungen nutzen. Ripples XRP-Token bleibt dabei jedoch weiterhin außen vor.

Im Dezember letzten Jahres kündigte die National Bank of Kuwait (NBK) die Verwendung des RippleNets im täglichen Zahlungsverkehr an. Bisher war jedoch unklar, ob die Bank XRP zur Abwicklung von Überweisungen und Zahlungen nutzen wird. Wie jetzt bekannt wurde, scheint dies vorerst nicht der Fall zu sein. Während das Geldtransfersystem Direct Remit der NBK das RippleNet zum Versenden und Empfangen von Geld verwendet, spielt der XRP-Token keine tragende Rolle im Tagesgeschäft des Finanzdienstleisters.

Das Statement

Die Bank spricht in einem kurzen Statement davon, dass das Direct-Remit-System als schneller Überweisungsservice konzipiert ist, mit dem Kunden rund um die Uhr Zahlungen abwickeln können. Das Geldinstitut bezeichnet den Service als eine bedeutende Errungenschaft, da ihre Kunden nun immer und innerhalb kürzester Zeit Geldüberweisungen tätigen können. Der Service steht allerdings nur für Zahlungen von und nach Jordanien zur Verfügung. Die Bank arbeitet daran, in Zukunft weitere Länder und Banken an das System anzuschließen.

Marcus Treacher von Ripple wies darauf hin, dass die Nationalbank von Kuwait ein wichtiger Partner in der Region sei. Laut Treacher ist man sehr erfreut darüber, dass die NBK begonnen hat, Live-Zahlungen für ihre Kunden über das Ripple-Netzwerk durchzuführen. Treacher fügte weiter hinzu, dass Ripple daran arbeitet, die NBK mit anderen RippleNet-Partnern zu verbinden. So will das Unternehmen schnellere und günstigere Zahlungen ermöglichen.

Ausblick

Ripple ist bereits Partnerschaften mit einer Reihe von Banken und Unternehmen aus dem Nahen Osten eingegangen. Sein Zahlungssystem sieht Ripple selbst in Zukunft als neuen globalen Standard, welcher den Kunden weltweit die Möglichkeit geben soll, kostengünstige und nachverfolgbare Zahlungen in Echtzeit abzuwickeln. XRP spielt indes noch keine Rolle bei der Abwicklung von internationalen Zahlungstransfers. Es bleibt also abzuwarten, ob die zukünftige Entwicklung des Ripple-Netzwerkes eine flächendeckende Integration von XRP vorsieht oder ob sich die Verwendung auf das Ripple-Netzwerk beschränken wird.

Aufgepasst: Der Kryptokompass ist das erste digitale Magazin für digitale Währungen und Blockchain-Assets. Er liefert dir monatlich exklusive Einschätzungen, spannende Insights und umfassende Analysen zur aktuellen Lage an den Blockchain- & Krypto-Märkten. Nur jetzt und nur solange der Vorrat reicht: Im Abo inkl. GRATIS Bitcoin-T-Shirt

 

Mehr zum Thema:

Ähnliche Artikel

eCash-Legende David Chaum will mit „Praxxis“ Satoshi Nakamotos Vision Realität werden lassen
eCash-Legende David Chaum will mit „Praxxis“ Satoshi Nakamotos Vision Realität werden lassen
Altcoins

Der eCash-Pionier David Chaum deutet an, mit Praxxis die Quadratur des Kreises geschafft zu haben: ein konsensbasiertes Netzwerk, das ohne den Energiehunger von Proof-of-Work und ohne die Zentralisierungsgefahr von Proof of Stake auskommt. Dabei soll Praxxis dezentral, hochskalierbar und diskret sein.

Tezos: Eine Gefahr für Ethereum?
Tezos: Eine Gefahr für Ethereum?
Altcoins

Noch dominiert Etherum die Smart-Contract-Welt. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Tezos versucht, einiges besser zu machen als die Kopfgeburt Vitalik Buterins. Die größte Bank Südamerikas hat Tezos als Plattform für Security Token Offerings gegenüber Ethereum bereits den Vorzug gegeben. Tezos – eine Gefahr für Ethereum?

Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Aktuell

USA: SEC gibt grünes Licht für Securitize als Wertpapieremittenten
USA: SEC gibt grünes Licht für Securitize als Wertpapieremittenten
Insights

Die US-amerikanische Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) hat Securitize als Wertpapieremittenten registriert. Securitize ist eine digitale Wertpapierplattform, ferner nutzt die Bitcoin-Börse Coinbase Securitize als Transferstelle. Nun kann das Unternehmen offiziell als Verwahrstelle von Aufzeichnungen über Änderungen des Eigentums an Wertpapieren fungieren.

IBM und Travelport lancieren DLT-Lösung für Hotelprovisionen
IBM und Travelport lancieren DLT-Lösung für Hotelprovisionen
Blockchain

Die Distirbuted-Ledger-Technologie (DLT) verspricht überall dort einen Mehrwert, wo es komplizierte Transaktionen zwischen mehreren Parteien nachzuverfolgen gilt. So auch in der Reisebranche. IBM hat hier gemeinsam mit Travelport nun eine neue Blockchain-Lösung für Reisebüros und Hotels lanciert. Die Entwickler versprechen damit, die Arbeitsabläufe in der Branche entscheidend zu vereinfachen.

Bitcoin-Kurs unter 10.000: Fear & Greed Index gibt klares Signal
Bitcoin-Kurs unter 10.000: Fear & Greed Index gibt klares Signal
Bitcoin

Der Bitcoin-Kurs rüttelt stetig an der psychologisch wichtigen 10.000 US-Dollar-Marke. BTC-Trader brauchen ein ruhiges Gemüt. Der Fear & Greed Index zeigt, dass das aktuell nicht einfach ist. Und gibt eine klare Handlungsanweisung

Bitcoin, China und die US-Drogenkrise
Bitcoin, China und die US-Drogenkrise
Kommentar

US-amerikanische Behörden gehen verstärkt gegen chinesische Drogen-Hersteller vor. Diese nutzen Kryptowährungen wie Bitcoin, um ihr Geld zu transportieren. Die gehandelten Waren bestehen unter anderem aus synthetischen Opioiden. Ein Kampf gegen Windmühlen, die ihr Fundament auf US-amerikanischem Boden haben.

Angesagt

Südkorea: Die Abwanderung der Bitcoin-Börsen
Tech

Immer mehr südkoreanische Blockchain-Start-ups und Bitcoin-Börsen listen ihre Projekte in Übersee. Neben den USA und China ist auch Singapur ein beliebter Zufluchtsort für Krypto-Entrepreneure. Die Entscheidung, auf ausländischen Plattformen zu operieren, lässt sich auf ungünstige Bedingungen auf dem heimischen Markt zurückführen. Unterdessen reagieren große internationale Börsen erfreut und öffnen ihre Pforten für Südkoreaner.

„IOTA“, sagte die Schranke zum Smartphone
Tech

IOTA im Alltag: Die App trive.park bezahlt Parkhausautomaten mit IOTA. Hinter dem Projekt steckt das deutsche Software-Start-up trive.me, das seinerseits der EDAG Group angehört. EDAG und trive.me sehen in der Tangle-Integration von IOTA eine Grundsteinlegung für künftige Mobilitätsservices.

Libra unter Monopolverdacht: EU-Kommission befasst sich mit dem Facebook Coin
Regulierung

Die EU-Kommission prüft Facebooks Währungsprojekt Libra auf mögliche wettbewerbswidrige Praktiken. Einen entsprechenden Fragebogen haben die Wettbewerbshüter Anfang des Monats an die Mitglieder der Libra Association versandt. Damit muss sich die Organisation hinter der noch ungeborenen Währung bereits zwei Monate nach deren öffentlichen Verkündung gegen Monopolverdacht wehren.

CBA: Größte australische Bank entwickelt Handelsplatz für Umwelt-Token
Blockchain

Die Commonwealth Bank of Australia (CBA) hat einen Handelsplatz für Token, die für eine nachhaltige Förderung und den Erhalt der Umwelt stehen, vorgestellt. Dieser soll den Schutz der Umwelt vorantreiben und Investitionen in die Umwelt möglich machen.

Warte mal kurz ... !

Kennst du schon unseren Newsletter? Wir versorgen dich kostenlos mit den spannendsten News der Krypto- und Blockchainszene: