Kanton Genf plant Blockchain-Validierungsdienst

Danny de Boer

von Danny de Boer

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Danny de Boer

Als Informatiker schaut Danny de Boer kritisch auf die Blockchain-Entwicklung und Kryptographie. Zwischen Komplexität und Hype erklärt er allgemeinverständlich und anwendungsbezogen. Seit 2014 berichtet er für BTC-ECHO aus der Krypto-Szene.

Quelle: Peter Stein via Shutterstock

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Im Rahmen der Innovationsprojekte 2017/2018 für E-Government Schweiz, plant das Kanton Genf eine Studie und ein Pilotprojekt im Bereich Blockchain.
Voranschreitende Digitalisierung

Voranschreitende Digitalisierung

Seit 2012 findet eine voranschreitende Digitalisierung in der Schweiz statt. Besonders die “öffentliche Urkunden und Beglaubigungen” sollen digitalisiert werden – ein Gebiet, auf dem die Blockchain besonders stark ist.


Seit März 2017 ist bereits eine Open Source App namens Ki-Tax für die Verwaltung von Kindertagesstätten in Betrieb. Die Online-Anwendung enthält alle wichtigen Angaben für die Verwaltung.

Nun soll der sogenannte “Validator” digitale Auszüge mit einem Zeitstempel und einer elektronischen Signatur versehen, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit zu erhöhen. Doch wie soll das Ganze funktionieren?

Digitale Signaturen

Ob ein Dokument wirklich von der Verwaltungsbehörde ausgestellt wurde, ist auch heutzutage keine seltene Frage. Es gibt immer noch Betrüger, die sich als Beamte ausgeben und mit falschen Informationen Unsinn anrichten.

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Die Idee des Kantons ist es, Dokumente sicherer zu machen. Ein Beispiel:

Das Kanton stellt Herrn Müller ein Dokument über eine beliebige Information aus. Bei der Erstellung des Dokuments wird ein Zeitstempel genommen, sodass der Ursprung zurückverfolgt werden kann.

Außerdem wird eine digitale Signatur genutzt. Sie ist wie eine Unterschrift nur digital und enthält Informationen, die nur der Besitzer der digitalen Signatur erstellen kann.

Mit einem entsprechenden Gegendienst, wie dem Validator, kann Herr Müller aus unserem Beispiel sein Dokument auf eine Internetseite hochladen. Das Dokument wird hochgeladen und geprüft.

Sollte das Dokument wirklich vom Kanton Genf ausgestellt worden sein, dann gibt es eine grüne Meldung. Falls nicht, dann gibt es eine rote Warnung und Herr Müller ist vor einem Betrug geschützt worden.

Blockchain für Sicherheit

Die Idee, die Blockchain für die Fälschungssicherheit der Dokumente zu nutzen, ist nicht neu. In unserem aktuellen Teil der Reportagereihe “Bitcoin & Blockchain in Europe” haben wir Estland besucht.

Die dortige Verwaltung ist bereits völlig digitalisiert und funktioniert auf einer Blockchain. Alle Daten werden signiert und in der Blockchain miteinander verknüpft. Das verschafft den Bürgern neben der Fälschungssicherheit auch Datensicherheit, denn: Greift jemand in Estland auf elektronische Daten ohne Berechtigung zu, dann hat man sogar elektronische Beweise und kann entsprechende juristische Wege einleiten. Die Dokumentation über Estlands Blockchain-Welt könnt ihr hier sehen.

BTC-ECHO


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