JP Morgan und Santander möchten neuer Ethereum-Blockchain-Organisation beitreten

Max Kops

von Max Kops

Am · Lesezeit: 2 Minuten

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Hong Kong's skyscrapers

Quelle: © gui yong nian - Fotolia.com

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Neue Details enthüllen, dass in Kürze eine Initiative gegründet werden soll, die sich mit der Untersuchung von Enterprise-Anwendungsfällen des Ethereum-Protokolls beschäftigt.
Namhafte Player an neuer Initiative beteiligt

Namhafte Player an neuer Initiative beteiligt

Das Projekt setzt sich aus namhaften Mitgliedern zusammen – darunter viele Finanzinstitutionen, aber auch Unternehmen aus der Umwelt- und Energiebranche. Zu den größten Firmen zählen: JP Morgan, Banco Santander, Microsoft, Red Hat, Cisco und British Petroleum. Das erklärt CoinDesk mit Berufung auf eigene Unterlagen.


Neben großen Unternehmen wird das Team durch Startups ergänzt. So sollen nach aktuellen Informationen auch BlockApps, Brainbot Technologies, ConsenSys, Nuco und Tendermint mit dabei sein. Nicht zuletzt wird die Ethereum Foundation mit im Boot sein.

Hoffnung in wichtigstes Team für Enterprise-Blockchains

Die Erwartung an die neue Initiative ist hoch: Internationale Medien beschreiben die bisher noch im Dunklen verbliebene Initiative als die Wichtigste für Enterprise-Anwendungen der Blockchain. Auch die Zusammensetzung des Teams sei entscheidend, weil bspw. JP Morgan tatsächliche Erfahrungen vorweisen könne und bereits einige Ethereum-Projekte entwickelt habe.

Konkurrenz zum R3?

Nachdem zahlreiche große Teilnehmer das R3 verlassen haben, dürfte der Verdacht entstehen, dass damit eine konkurrierende Plattform zum R3 aufgebaut werden könnte. Auch wenn es sich dabei nur um eine Spekulation handelt, wurden ehemalige und bestehende Mitglieder des R3 in das neue Team eingeladen. Auf der anderen Seite grenzt man sich mit der Spezialisierung auf Enterprise-Projekte ab.

Meinung des Autors(Max):

Die theoretische Herangehensweise ohne wirklich Implementierungen an die Blockchain seitens großer Finanzinstitutionen und Banken scheint sich aufzulösen: Immer mehr richtet sich der Fokus auf konkrete Anwendungsfälle und tatsächlich umgesetzte Implementierungen. Es ist daher nur zu begrüßen, dass JP Morgan, Santander & Co. eine derartige Initiative gründen.

 

BTC-ECHO

Englische Originalfassung von Michael del Castillo via CoinDesk

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