Japan kann es nicht gut sein lassen: Klage gegen Binance?

Lars Sobiraj

von Lars Sobiraj

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Lars Sobiraj

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Außerdem bringt Lars Sobiraj seit 2014 an der Kölner Hochschule Fresenius Studenten für Sustainable Marketing & Leadership (M.A.) den Umgang mit dem Internet und sozialen Netzwerken bei.

Binance Japan

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Die bekannte Krypto-Börse Binance wurde von der japanischen Regulierungsbehörde FSA angemahnt, da sie ohne Lizenz in Japan tätig seien. Die Krypto-Börse zieht deshalb einen Umzug nach Malta in Erwägung. Als Antwort darauf möchte die FSA nun Binance verklagen. 

Seit dem Hack von Coincheck im Januar dieses Jahres sind den Anforderungen der Regulierungsbehörde Financial Services Agency (FSA) schon fünf Anbieter zum Opfer gefallen. Die FSA hat ihre strikten Vorgaben eingeführt, weil Hacker im Januar von Coincheck Wallets im Gesamtwert von 532 Millionen US-Dollar von Coincheck entwendet haben. Kürzlich haben auch die Online-Handelsplätze Mr. Exchange und Tokyo GateWay aufgegeben.


Alle Online-Handelsplätze wurden von der FSA dazu verpflichtet, sich zu registrieren, um sich für die Vergabe der Lizenz vollumfänglich überprüfen zu lassen. Nach Medienberichten habe Binance angeblich nicht einmal versucht, sich von der FSA lizenzieren zu lassen. In der Folge warnte die FSA mögliche Anleger vor diesem Anbieter, weil ihnen dort “Diebstahl” und “Betrug” drohe. Die FSA hat bei einer Zuwiderhandlung der Lizenz-Pflicht eine Klage angedroht. Von daher ist nicht nachvollziehbar, warum man sich noch nicht um eine Anerkennung als offiziellen Marktplatz für Kryptowährungen bemüht hat. Binance hat den Medienangaben allerdings widersprochen, man habe wegen der Anmeldung schon Kontakt zur FSA aufgenommen.

Binance: Ausweg zur Blockchain Island Malta

Ob derartig geplante Klagen Binance vor größere Probleme stellen, ist jedoch nicht wahrscheinlich: Vor rund einer Woche wurde außerdem bekannt, dass die Krypto-Börse derzeit einen Umzug nach Malta prüft, um der Regulierung durch die FSA zu entgehen. Offiziell ist aber bisher nur von einem weiteren Büro auf dem Inselstaat die Rede. Die Regierung von Malta möchte zu einer „Blockchain Island“ werden. Natürlich würde man sich sehr über einen derart potenten Zuwachs freuen, zumal Binance als einer der weltweit größten Anbieter für Krypto-Börsen gilt.

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