Japan: FinTech-Start-up verbindet Liquid Bitcoin (L-BTC) mit YEN Stable Coin

Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Quelle: Shutterstock

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Es gibt einen neuen Player in Japans regulatorischem Sandkasten, den die Finanzaufsichtsbehörde FSA im September 2017 unter dem Namen „FinTech Proof-of-Concept Hub“ eingerichtet hat. Ab sofort darf sich dort auch das Blockchain-Start-up Crypto Garage ausprobieren. Mit ihrem „Settlenet“ möchte Crypto Garage eine Schnittstelle für Krypto-Börsen und Institutionen schaffen. L-BTC, Stable Coin, Liquid und Atomic Swaps inklusive.

Dass die Blockchain-Technologie noch in den vielzitierten Kinderschuhen steckt, hält sie nicht davon ab, weiter in Richtung Massenadaption zu tapsen. Während die Regulierungsbehörden dieser Welt der Technik noch größtenteils mit interessierter Skepsis gegenüber stehen, hat die japanische Financial Service Authority (FSA) bereits im September 2017 eine Art regulatorische Spielwiese eingerichtet, auf der sich aufstrebende Blockchain- und FinTech-Unternehmen ausprobieren können.

Der regulatorische Sandkasten (engl.: regulatory sandbox) ist eine Idee, die sich seit der Finanzkrise 2008 wachsender Beliebtheit erfreut. Die Sandbox hat den Zweck, ein sicheres Umfeld für Innovationen aus dem FinTech-Sektor zu schaffen. Zu den Vorteilen solcher „Spielwiesen“ gehört aus Unternehmenssicht etwa, dass sie regulatorische Unwägbarkeiten und Produkteinführungszeit (Time-to-Market) potenziell verringern können. Gleichzeitig geht von der Aufnahme einer Firma in einen solchen Sandkasten auch das Signal an die Märkte und Gesetzgeber aus, dass sich eine Technologie „auf dem Radar“ der jeweiligen Regulierer befindet.

Liquid Bitcoin gegen YEN-Token

In Japan heißt diese Sandbox „FinTech Proof-of-Concept (PoC) Hub“. Hier soll nun auch das Start-up Crypto Garage seine ersten Gehversuche unternehmen. Das gab das Start-up am 21. Januar in einer Pressemitteilung bekannt. Crypto Garage hat den Anspruch, mit SETTLENET Krypto-Assets zwischen Bitcoin-Börsen effizient und vertrauenswürdig zu transferieren. Dazu kommt ein an den Japanischen Yen gekoppelter Stable Coin (JPY-Token) zum Einsatz, der auf der Liquid Sidechain aus dem Hause Blockstream ausgegeben und gegen Liquid Bitcoin (L-BTC) gehandelt wird. Der L-BTC bildet stets den Bitcoin-Kurs ab. Atomic Swaps sollen es den Teilnehmern dabei gestatten, LBTC instantan gegen JPY-Token tauschen zu können.

„Dies ermöglicht eine schnelle, sichere und vertrauliche Übertragung der Krypto-Assets und beseitigt gleichzeitig das Gegenparteirisiko. Darüber hinaus wird SETTLENET den Regulierungsbehörden die Möglichkeit bieten, jeden rechtswidrigen Handel, einschließlich Geldwäsche, zu überwachen“,

heißt es dazu in der Pressemitteilung. Im „Sandkasten“ möchte Crypto Garage nun testen, ob sich Krypto-Assets sicher per Sidechain übertragen lassen. Ein weiteres Ziel ist die Errichtung eines „stabilen und gesunden OTC-Marktes“.

Das Projekt hat eine Laufzeit von einem Jahr. In dieser Zeit können die teilnehmenden Krypto-Börsen kostenlos auf  SETTLENET zugreifen.


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