Japan: Auf dem Weg zur nachhaltigen Krypto-Ökonomie

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

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Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Die japanische Finanzmarktaufsicht FSA hat eine Reihe von neuen Richtlinien für den geregelten Handel mit Kryptowährungen erlassen. Diese neuen Regeln richten sich sowohl an die Kryptobörsen des Landes als auch an verschiedene Unternehmen, die im Blockchain-Bereich tätig sind. Damit ist Japan weiter dabei, ein reguliertes Umfeld für das nachhaltige Wachstum der Krypto-Ökonomie zu schaffen.

Japan arbeitet weiter an einem regulierten Ökosystem für den Handel mit Kryptowährungen. Im vergangenen Jahr begann man damit, Bitcoin offiziell als legales Zahlungsmittel anzuerkennen. Damit einher gingen jedoch staatliche Regulierungen, die für Finanzdienstleister und Kryptohandelsplätze gleichermaßen gelten sollten. Japan entschied sich also für eine proaktive Haltung gegenüber Kryptowährungen, bei dem das Ökosystem die Chance bekommt, zu wachsen, sich dabei jedoch an bestimmte Regeln halten muss.

Fördern und fordern für eine gesunde Marktentwicklung

Seit Inkrafttreten des Gesetzes begann die Finanzmarktaufsicht damit, auf dem Kryptomarkt aufzuräumen. So mussten sich alle Handelsplätze für Kryptowährungen einer staatlichen Prüfung unterziehen. Im Mittelpunkt standen dabei die Umsetzung von Anti-Geldwäsche-Richtlinien sowie die Einhaltung des Know-Your-Customer-Grundsatzes.

Im Zuge der Untersuchungen bekamen zunächst insgesamt elf Kryptobörsen eine offizielle Lizenz, später kamen noch weitere hinzu. Die ausgewählten Kryptobörsen waren nun also mit einer Rechtssicherheit ausgestattet, die sowohl den Börsenbetreibern als auch den Krypto-Investoren beim langfristigen Handel mit Kryptowährungen hilft. Verglichen mit der Regulierung der traditionellen Finanzindustrie laufen Kryptobörsen jedoch nach wie vor an einer vergleichsweise langen Leine.

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Nun verschärft die FSA die Auswahlverfahren für die Erteilung der Lizenzen an Kryptobörsen. Laut der lokalen Zeitung Japan Times wurde die Zahl der Fragen, die im Rahmen der Prüfung gestellt werden, auf etwa 400 erhöht. Sie verpflichtet nun die Antragsteller, Protokolle der Vorstandssitzungen vorzulegen. So will man prüfen, ob genügend Diskussionen über Sicherheit und finanzielle Gesundheit des Unternehmens stattgefunden haben.

Damit reagiert die japanische Regierung auf die Erfahrungen, die sie Anfang 2018 mit der Börse Coincheck machen musste. Der Diebstahl von NEM im Wert von umgerechnet 430 Millionen Euro versetzte den Bemühungen der FSA, ein gesundes Krypto-Ökosystem heranzuziehen, einen kleinen Schlag.

Japan: Das leuchtende Beispiel in Ostasien

Japan steht damit im scharfen Gegensatz zu seinen ostasiatischen Nachbarn, die im Umgang mit Kryptowährungen zwischen Härte und Hilflosigkeit hin- und herschwanken. Bei dem Versuch, dem Wildwuchs auf dem Kryptomarkt mittels ICO-Verboten und der Schließung von Kryptobörsen Herr zu werden, verkennen beide, dass man Kryptogeschäfte letztlich nur noch stärker in die Illegalität treibt. So nimmt man sich selbst die Möglichkeiten staatlicher Kontrolle. Gleichzeitig berauben sie sich der Potentiale, die dieser Wachstumsmarkt mit sich bringt.

In Japan hingegen schafft man gerade Voraussetzungen, genau diese Potentiale auszuschöpfen. Dafür kanalisiert man das enorme Wachstum durch eine klare Regulierung in eine geordnete Bahn. Dies ist genau die richtige Maßnahme, um ein gesundes Krypto-Ökosystem zu schaffen. Zudem wird so Sicherheit und Vertrauen in Kryptowährungen und die Blockchain-Technologie erzeugt. In Europa warten wir auf eine solche Initiative leider noch vergeblich.

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