Japan: 331 Krypto-Millionäre im Jahr 2017

Lars Sobiraj

von Lars Sobiraj

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Lars Sobiraj

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Außerdem bringt Lars Sobiraj seit 2014 an der Kölner Hochschule Fresenius Studenten für Sustainable Marketing & Leadership (M.A.) den Umgang mit dem Internet und sozialen Netzwerken bei.

Krypto-Millionäre

Quelle: https://www.shutterstock.com/de/image-photo/coin-bitcoin-on-sticks-eating-rice-1098955646?src=J54_SDCjCPHvMqFiomDTmQ-1-0

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Die japanische Finanzbehörde NTA gab bekannt, dass es im Vorjahr 331 Krypto-Millionäre gab. Analysten beurteilen diese Statistik allerdings sehr skeptisch. In Anbetracht des Bitcoin-Hypes im Vorjahr haben sicherlich sehr viel mehr Personen hohe Gewinne durch den Handel mit Kryptowährungen erzielt.

Nikkei berichtete kürzlich von den Ankündigungen der japanischen Bundesbehörde National Tax Agency (NTA). Demnach wurden in ganz Japan für 2017 in den Steuererklärungen in 331 Fällen Gewinne von einer Million US-Dollar und mehr eingereicht, die durch den Handel mit Kryptowährungen erzielt wurden.


Zahlreiche Analysten gehen allerdings davon aus, dass die meisten Anleger ihre Steuererklärungen frisiert haben. Kryptogewinne wurden nur unzureichend oder gar nicht in den Steuererklärungen geltend gemacht. Gerade zum Ende des Jahres 2017 ging durch Südkorea und Japan ein regelrechter Kryptohype. Zahlreiche Investoren spekulierten auf den Kurs des Bitcoins und entdeckten ihr Interesse für andere Kryptowährungen. So liegt der Schluss nahe, dass es mehr als 331 Personen sein müssen, die mit dem Handel derart hohe Gewinne erzielen konnten.

Anzahl der Krypto-Millionäre höher

Grund für die vielen „unvollständigen“ Steuererklärungen war sicher auch die Ankündigung der japanischen Regierung, in Zukunft derartige Einkünfte mit bis zu 55 Prozent Steuern zu belasten. Dies soll aber nur gelten, sofern die Anleger damit mindestens umgerechnet 365.000 US-Dollar jährlich erwirtschaften. Dabei erleichtert die Transparenz regulärer Kryptowährungen die Arbeit der Finanzämter. Wenn man die Wallets mit der Identität der Eigentümer verknüpft, kann man über viele Jahre hinweg jede einzelne Transaktion nachvollziehen.

Das erklärt auch die Kampfansage an die Digitalwährungen Monero (XMR), Zcash (ZEC) und Dash (DASH). Um die Überwachung der Steuerzahler lückenlos gewährleisten zu können und jegliche Geldwäsche zu verhindern, kündigten japanische Behörden Anfang Mai an, wohl nur noch den Online-Handelsplätzen den Betrieb zu erlauben, die ihren Kunden keine anonymen Kryptowährungen zur Verfügung stellen.

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