Italienische Post setzt auf Blockchain: Beteiligung an Hyperledger-Initiative

Brigitte Bernhardt

von Brigitte Bernhardt

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Brigitte Bernhardt

Brigitte Bernhardt hat Architektur studiert, PR und Redaktion gelernt und arbeitet als Fachautorin für verschiedene Medien. In die Kryptowelt ist sie 2017 eingetaucht und war vom ersten Moment fasziniert – von der Technik, von der Idee, den Menschen die Kontrolle über das eigene Geld zu geben und von den Möglichkeiten, die Kryptowährungen und Blockchain für unsere Welt bedeuten.

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Quelle: Shutterstock

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Die Unternehmensgruppe Poste Italiane ist dem Hyperledger beigetreten. Das italienische Postunternehmen will damit seine führende Position in der Logistikbranche ausbauen und seine digitale Kompetenz unterstreichen. Die Blockchain-Technologie spiele vor allem in puncto Datensicherheit eine wichtige Rolle.

Hyperledger ist ein Gemeinschaftsprojekt der Linux Foundation, das zur Entwicklung branchenübergreifender Blockchain- und Distributed-Ledger-Technologien (DLT) ins Leben gerufen wurde. Das Open-Source-Projekt zählt über 260 Unternehmen und Institutionen aus den Bereichen Finanzen, Bankwesen, Internet der Dinge, Lieferketten, Produktion und Technik. Zu den Mitgliedern gehören zahlreiche international bekannte Namen. So sind etwa American Express, IBM, SAP und Airbus sowie diverse Krypto- und Blockchain-Unternehmen, darunter Ripple und Wanchain Teil der Plattform. Nun konnte Hyperledger mit der italienischen Post ein weiteres Mitglied für sich gewinnen.

Mirko Mischiatti, Chief Information Officer von Poste Italiane, zum Beitritt:

Blockchain ist nicht mehr nur ein Schlagwort oder ein Mythos, sondern wird zur Grundlage für ein dezentrales, transparentes und branchenübergreifend interoperables Ökosystem. Poste Italiane möchte sich aktiv an dieser neuen und spannenden Community beteiligen, indem es Mitglied von Hyperledger wird und so den Weg zu Innovation und Modernisierung des Finanz-, Logistik- und Versicherungssektors fortsetzt.

Blockchain als Lösung für digitale Datensicherheit

Besonderes Anliegen des Unternehmens ist das Thema Datensicherheit. Wie aus der Presseerklärung vom 30. Januar 2019 zum Beitritt der Poste Italiane hervorgeht, sieht man in der Hinwendung zur Blockchain-Technologie einen wichtigen Paradigmenwechsel und den Abschied von vermeintlich sicherer, zentralisierter Datenspeicherung.

Die Mitgliedschaft bei Hyperledger stelle außerdem eine konsequente Fortführung der Strategien dar, die im „Piano Industriale Deliver 2022“ beschrieben werden. Mit diesem 5-Jahres-Plan will das Postunternehmen seine Korrespondenz- und Paketabteilung neu organisieren. Darüber hinaus soll Hyperledger die Entwicklung der Finanz- und Versicherungsdienstleistungen ausbauen und das Zusammenwachsen von mobilen und digitalen Zahlungsdiensten voranbringen.

Bereits 2017 bekundete Marco Siracusano, Manager für mobile und digitale Zahlung, das Interesse der Italiener an den Möglichkeiten der Blockchain – wenn auch noch verhalten: „Es könnte eine interessante Perspektive sein“, zitiert ihn die italienische Nachrichtenagentur ANSA. „Wir werden daran arbeiten, zu verstehen, wer damit umgehen kann und welche Positionierung wir haben können.“ Das hat die italienische Post offensichtlich getan.


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