IRS-Memo: “Kryptowährungen funktionieren wie traditionelle Währungen”

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Der Internal Revenue Service (IRS) erinnert die Steuerzahler der Vereinigten Staaten von Amerika daran, ihre Steuern nicht zu vergessen. Die Bundessteuerbehörde der USA macht darauf aufmerksam, dass US-Bürger jegliches Einkommen durch Krypto-Transaktionen in der Steuererklärung angeben müssen. Zudem definieren sie Kryptowährungen als Repräsentation von Wert, die in derselben Art wie Kryptowährungen funktionieren.

„Liebe US-Amerikaner! Zahlt eure Steuern und vergesst dabei die Kryptowährungen nicht.“ So kann man die Memo des IRS vom 24. März grob zusammenfassen. In ihrem Schreiben erinnert die Behörde freundlich daran, dass jedes Einkommen aus Geschäften mit Kryptowährungen versteuert werden muss. Steuerzahler, so die Behörde weiter, die es versäumen, das Einkommen anzugeben, können eine Strafe wegen Steuerhinterziehung und Betrug bekommen. Und das Finanzamt zu betrügen, ist bekanntlich nicht empfehlenswert. In den USA kann Steuerhinterziehung eine Strafe von bis zu 3 Jahren Gefängnis und 250.000 US-Dollar nachsichziehen.


Letztlich schieben sie in ihrer Begründung ihre Definition von Kryptowährungen nach. So seien Kryptowährungen eine Repräsentation von Wert, die in derselben Art wie traditionelle Währungen funktionierten. Demnach werden sie als Eigentum im Sinne des Steuergesetzes der USA behandelt. Dadurch muss man Zahlungen mit Kryptowährungen im selben Maße wie andere Zahlungen melden. Darüber hinaus muss man auf solche Zahlungen auch Steuern entrichten. Dasselbe gelte für Gehaltszahlungen in Bitcoin & Co.

Nochmal im Klartext: Die IRS definiert Kryptowährungen nicht als Währungen. Sie spricht von ihnen als Repräsentation von Wert.

Gutes Signal für Adaption von Kryptowährungen

Die Erinnerung der SEC enthält damit also nicht nur die Erinnerung an anstehende Steuerzahlungen. Vielmehr erkennt die Behörde Kryptowährungen damit im Prinzip als Zahlungsmittel an. Auch wenn es sich um einen strategischen Schritt aus steuerlichen Gründen halten mag, rücken Kryptowährungen mit der Ankündigung einen weiteren Schritt in Richtung einer offiziellen Anerkennung. Denn mit einem regulierten Hintergrund können sie sich umso besser als Zahlungsmittel etablieren. Zudem kann man in Zukunft auf eine international gültige Regelung hoffen. Eine solche beschlossen die Finanzexperten beim G20-Treffen im argentinischen Buenos Aires.

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