Iran, Iran: Bittrex-Kunden erhalten eingefrorene Bitcoin zurück

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Iran: Bittrex-Kunden erhalten eingefrorene Bitcoin zurück

Die Bitcoin-Börse Bittrex wird iranischen Kunden eingefrorene Gelder zurückzahlen. Das geht aus Berichten in den sozialen Medien hervor.

Bittrex gibt iranischen Staatsbürgern offenbar ihre seit Oktober 2017 eingefrorenen Kryptowährungen zurück. Das teilte ein betroffener iranischer Twitter-Nutzer mit und veröffentlichte einen zu seiner Aussage passenden Screenshot einer E-Mail, die er von Bittrex erhalten habe.

Demnach musste Bittrex im Oktober 2017 alle Nutzerkonten aus Ländern und Regionen einfrieren, für die die Krypto-Börse keine Genehmigung des US-amerikanischen Amtes für die Kontrolle ausländischer Vermögenswerte (U.S. Treasury’s Office of Foreign Assets Control, OFAC) besaß.

Nun teilte Bittrex den betroffenen Kunden per E-Mail mit, dass sie ihre Vermögenswerte wieder abheben könnten. Vorausgesetzt die gewünschten Wallets und Krypto-Börsen für den Transfer werden in keinem Land gehostet, das US-Sanktionen unterliegt. Das gescannte Schreiben nennt als Beispiele dabei ausdrücklich Iran, Syrien, Kuba, die Krim und die Ukraine. Zudem dürfe der Transfer nicht an Konten erfolgen, die weiter unter US-Gesetzgebung fallen.


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Einige Kommentare zu dem Tweet nennen als gute Sicherheitslösung das alte Mantra jedes professionellen Bitcoiners: Not your keys, not your coins. Wer seine privaten Schlüssel nicht kontrolliert, kann auch nicht über sein digitales Vermögen verfügen.

Irans eingefrorenes Vermögen

Iranische eingefrorene Vermögenswerte auf internationalen Konten werden auf einen Wert zwischen 100 Milliarden US-Dollar und 120 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Die Vermögenswerte des Irans wurden 1979 erstmals von US-Präsident Jimmy Carter eingefroren. Eine Volksbewegung iranischer Revolutionäre hatte gerade die Regierung von Mohammad Reza Shah Pahlavi gestürzt und amerikanische Geiseln genommen. Nach der iranischen Revolution beendeten die Vereinigten Staaten ihre wirtschaftlichen und diplomatischen Beziehungen zum Iran und verhängten seitdem immer wieder Sanktionen gegen die islamische Republik.

Viele Iraner versuchen deshalb, mithilfe von Kryptowährungen am internationalen Handel teilzunehmen, um die Sanktionen zu umgehen. Was nicht ganz einfach zu sein scheint, denn auch Vertreter der Zentralbank des Irans bezeichnen den BTC-Handel als illegal.

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