IPO vs. ICO – Die Liquidität [Serie Teil 3]

Max Kops

von Max Kops

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Max Kops

Quelle: Modern online trading on stock exchange concept

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IPOs und ICOs haben vieles gemeinsam, weisen aber auch fundamentale Unterschiede auf. In unserer Beitragsserie erklären wir die wichtigsten Unterschiede vom Initial Public Offering (IPO) an der Börse und einem Initial Coin Offering (ICO) am Kryptowährungsmarkt. Heutiger Inhalt: die Liquidität von Aktien und Token.

Teil 1: Der Zweck und die Verwendung


Teil 2: Das Stimmrecht

Teil 3: Die Liquidität

 

Der Aktienhandel an der Börse

Nach dem IPO und der Emittierung der Aktien können diese an der Börse gehandelt werden. Über das klassische Order-Book können Geschäfte durchgeführt werden. Allerdings ist der Handelszeitraum durch die Börse festgelegt und in der Regel nicht rund um die Uhr verfügbar. In Frankfurt kann von 8 bis 20 Uhr gehandelt werden, selbst in London von 9 bis 17:30 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten können keine Geschäfte durchgeführt werden, höchstens über einen externen Broker.

Die einzige Möglichkeit, unter der Woche rund um die Uhr Aktien zu handeln, ist die Ausnutzung der Zeitverschiebung. In Shanghai beispielsweise ist der Markt von 2:30 bis 8:00 Uhr in der Nacht geöffnet. Am Wochenende nicht.

Die Börsen sind der klassiche Weg des Handels, andere Formen existieren zwar, kommen insbesondere für Kleinanleger jedoch kaum infrage.

Der Token-Handel

Wie die Überschrift bereits andeutet, muss der Token-Handel nicht zwingend über eine Börse erfolgen. Im Unterschied zum Aktienhandel ist der OTC-handel (Over the Counter) sehr einfach, also Token ohne Mittelsmann über die Ladentheke direkt zu verkaufen.

Dass der Token-Handel nicht zwingend eine Börse erfordert, führt auch dazu, dass man nicht an feste Handelszeiten gebunden ist. Handeln kann man neben Börsen auch über dezentrale Exchanges und OTC.

Wer beispielsweise einen ERC-20-Token besitzt, dem gehört letztlich nur der Zugriff auf die über Ethereum gespeicherten Token. Da Ethereum aber als dezentrales Netzwerk funktioniert und permanent verfügbar ist, können diese ohne die Notwendigkeit einer weiteren Partei transferiert werden. Sogar gegen Bargeld ließe sich damit ein Tauschgeschäft durchführen. Das wäre bei Aktien kaum denkbar, spricht man vom klassischen Anleger.

Fazit: Token sind liquider als Aktien

Token können einfacher und schneller sowie auch zeitunabhängig gehandelt werden. Damit sind sie wesentlich liquider als Aktien.

BTC-ECHO

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